Runder Tisch am 19. November 2015

„Konfetti im Kopf” – Halbzeit für die Lokale Demenz-Allianz

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Rückblick und Ausblick mit Karla Beutel von der Stadtbibliothek

Seit der Gründung im November 2014 trifft sich die Lokale Allianz für Menschen mit Demenz in Bergheim regelmäßig zum Runden Tisch – diesmal im DRK Alten- und Pflegeheim in der Zeppelinstraße. Ziel der Netzwerkpartner ist es, gemeinsame Aktionen zu planen und neue Angebote für Betroffene und Angehörige auf den Weg zu bringen. Nach dem Welt-Alzheimertags am 21. September, bei dem Senioren, Fachleute und Freiwillig Engagierte in der Fußgängerzone bei einem Flashmob zum gemeinsamen Singen zusammengekommen waren, soll auch die 3. Demenzwoche des Rhein-Erft-Kreises vom 15.-24. April 2016 Tabus brechen und sensibilisieren.

In Bergheim sind inzwischen einige Initiativen entstanden, die es Demenz-Kranken und Angehörigen leichter machen: Die Herzenssprechstunde der Bergheimer Alzheimer-Gesellschaft in der Stadtbibliothek beispielsweise, Erzählcafés,  Vorlesen, Biographiearbeit oder Gedächtnistraining. Wieviel Spaß ein einfacher „Quetschebüggel“ machen kann, weiß DRK-Mitarbeiter Tobias Hochscherf. „Unsere Bewohner haben noch in den Aufzügen weitergesungen“, berichtete er. Zu zwei Veranstaltungen lädt die Stadtbibliothek ein: Am Dienstag, den 1. Dezember, um 18 Uhr stellt die Autorin Shanna Lucia Frings ihr Buch „Ich führe Dich durch meine Welt” vor. Der Ratgeber für Angehörige hilft, die Erkrankung besser zu verstehen und ein gutes Miteinander zu gestalten.

Judith Schmitz

Judith Schmitz

Am 10. Dezember 2015 von 15.30 -16.30 Uhr  startet Musikpädagogin Judith Schmitz eine adventliche „Erlebnisreise in Wort und Ton“, Auftakt einer ganz neuen Reihe. Bei Geschichten, Gedichten und bekannten Liedern werden in gemütlicher Runde je nach Jahreszeit  Erinnerungen wachgerufen. Die Erlebnisreise im Frühling ist im Rahmen der Demenzwoche zur gleichen Zeit am 21. April geplant.

Einig waren sich die Teilnehmer des Runden Tisches, dass die Lokale Allianz für Menschen mit Demenz mit dem Auslaufen des Projekts im August 2016 auch ohne die Förderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend weitermachen wird. Bei einem großen „Netzwerkfest“ am 31. August soll das gemeinsam Erreichte gefeiert und Interessierten präsentiert werden.

Abgeben lernen

Im Maria-Hilf-Krankenhaus sorgt Petra Windhausen mit ihren Pflegekursen dafür, dass Servicekräfte, Personal, Ehrenamtler und Angehörige mehr über den Umgang mit demenzkranken Menschen wissen. „In einem kleinen Akutkrankenhaus ohne Geriatrie landen diese Patienten auf einer normalen Station und reagieren oft sehr verstört“, so die ehemalige Krankenschwester. Die Zahl der Pflegekräfte werde immer weiter reduziert, so dass für den einzelnen zu wenig Zeit übrig bleibt. Helfen könne es, wenn dem Krankenhaus schriftliche Informationen über den Erkrankten vorliegen – was er mag und wovor er Angst hat beispielsweise. Das könnten Angehörige schon vor dem Ernstfall notieren. Was viele Angehörige dagegen erst lernen müssen, ist Abgeben und sich von geschulten Fachkräften entlasten lassen. Helfen könne auch eine andere Milieugestaltung – bunte statt weiße Flure, große Zimmernummern, deutliche Hinweisschilder. „Man muss nicht dement sein, um sich in einer fremden Umgebung nicht zurecht zu finden,“ so Petra Windhausen.

Demenzwoche vom 15.-24. April 2016

Noch bis zum 27. November können sich Akteure und Engagierte für die Demenzwoche des Rhein-Erft-Kreises anmelden. 60 Anmeldungen liegen bereits vor. Die Stadtbibliothek Bergheim etwa holt die Ausstellung  des renommierten Hamburger Fotografen Michael Hagedorn in Kooperation mit dem Demenz-Servicezentrum Region Köln und das südliche Rheinland ins MEDIO. „Konfetti im Kopf“ sprengt die übliche Sichtweise auf Demenzkranke und zeigt Menschen, die Freude, Staunen, Würde und Individualität ausstrahlen. Vernissage ist am 14. April. Gedächtnistrainerin Judith Schmitz wird für eine „Geistige Aktivierung ohne Stift und Papier“ sorgen. Die Fortbildung für Fachkräfte im sozialen Dienst, Pflegemitarbeiter, Betreuer und Angehörige (Anton-Heinen-Haus, 21. April, 9-12 Uhr) zeigt, wie sich ein abwechslungsreicher Alltag gestalten lässt und die kleinen grauen Zellen auf Trab gebracht werden können. Beim Liederwanderweg am 20. April (15.30 – 17 Uhr, Treffpunkt Anton-Heinen Haus) besteht die Möglichkeit, die Natur zu genießen und an verschiedenen Haltepunkten zusammen zu singen.

Erwartet wird auch der bekannte Autor von Büchern wie „Das Recht der Alten auf Eigensinn“ oder in Ruhe alt werden dürfen“ – Erich Schützendorf. Am 20.4. um 17 Uhr hält der Meister für „widerborstige Anmerkungen“ einen Vortrag im DRK-Heim. „Demenz und Humor“ sind auch das Thema eines Workshops am 19.4. im Kreishaus. Der Kreissportbund plant am 17.4. einen „Demenzlauf“, der quer durch die Stadt zu verschiedenen Einrichtungen führt und spannende Begegnungen ermöglicht. Startschuss ist um 10 Uhr an der Realschule. Auch „Wir tanzen wieder“ und der Besuchsdienst „Vier Pfoten für Sie“ sind wieder dabei. Das Programm der Demenzwoche werden wir selbstverständlich hier im Bergheimer Seniorenportal veröffentlichen.

Andrea Floß

3. Demenzwoche im Rhein-Erft-Kreis …

Anmeldefrist endet am 27.11.2015

In der Zeit vom 15.04. bis 24.04.2016 findet die 3. Demenzwoche flächendeckend im Rhein-Erft-Kreis statt. Interessierte und engagierte Akteure haben bis 27.11.2015 noch Gelegenheit zur Anmeldung.

Anmeldungen sind ausschließlich online möglich. Folgender Link führt auf der Homepage des Rhein-Erft-Kreises unmittelbar zur Anmeldemöglichkeit:

Hier geht es zur Anmeldung:

Anmeldungen über den 27.11.2015 hinaus sind aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Rückfragen bitte bei Bedarf während der Dienststunden fernmündlich unter 02271/83-4035 oder per Mail: pflege@rhein-erft-kreis.de.

Das Team der Abt. Pflege und Leben im Alter freut sich auf Angebote unterschiedlichster Art. Inhaltliche Voraussetzung ist die Umsetzung des Themas Demenz.

Renate Könen

Sachbearbeiterin

Amt für Familien, Generationen und Soziales

Abt. 50/5, Pflege u. Leben im Alter

Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Willy-Brandt-Platz 1

50126 Bergheim

Tel. +49 2271 83-4035

Fax: +49 2271 83-2334

renate.koenen@rhein-erft-kreis.de

WebSite: www.rhein-erft-kreis.de

“Ehrenamtlich Interessierte aufgepasst”

Mobile Demenzberatung “Für Sie ins Quartier” sucht Verstärkung

 

Für die mobile Demenzberatung “Für Sie ins Quartier” sucht die Abt. Pflege und Leben im Alter des Rhein-Erft-Kreises ehrenamtlich Interessierte mit Tagesfreizeit, die sich vorstellen können, als Berater/in und/oder Fahrer/in des Beratungsfahrzeugs tätig zu sein.
Als Vorbereitung auf die bevorstehende Aufgabe bietet der Rhein-Erft-Kreis fachlich kompetente Qualifizierungsmaßnahmen und eine Aufwandsentschädigung bei Einsätzen.
“Für Sie ins Quartier” ist die mobile gerontopsychiatrische Beratung, die seit 01.04.2013 zunächst in den Pilotkommunen Bergheim und Kerpen im Einsatz ist. Zwischenzeitlich beteiligen sich darüber hinaus die Städte Brühl, Elsdorf, Frechen, Pulheim und Wesseling. Der Einsatz des Beratungsfahrzeugs ist flächendeckend im gesamten Kreisgebiet vorgesehen.
Die Kooperationspartner stellen im Rahmen der Netzwerkarbeit qualifiziertes, hauptamtliches Personal zwecks Beratung im Fahrzeug zur Verfügung. Durch den Einsatz von ehrenamtlich Interessierten kann die Betreuung von Menschen mit Demenz für die Dauer des Beratungsgesprächs sichergestellt werden.
Gemeinsam beantworten die Teams an ausgewählten Stellen der jeweiligen Städte Fragen rund um das Thema “Demenz”.
Sie suchen eine sinnvolle und bereichernde Aufgabe, sind aufgeschlossen, kommunikativ und arbeiten gern im Team – dann sind Sie bei uns richtig.
Information und Kontakt:
Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
Abt. Pflege und Leben im Alter
Elisabeth Ingenerf-Huber, Tel.: 02271/83-2558 oder

Renate Könen, Tel.: 02271/83-4035

 

Bergheim von oben…

Weitsicht..
Draufsicht…
Rundsicht…

 

Einsicht?

 

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Bilder von Günter Kirmß

Partnersuche – per Internet: Kein Zuckerschlecken

Wenn die bisherige Herzdame oder der Herzbube das Weite gesucht haben oder die Trauerphase zum Tod eines geliebten Partners allmählich erlaubt, über einen Neuanfang nachzudenken, dann klinkt sich, u.a. gesteuert durch die TV- Werbung von heute, durchaus die Frage ein: Soll ich das einmal versuchen? …
Einige haben es in die Tat umgesetzt und meinen: Dieses Abenteuer kann anderen ein „Wegweiser“ sein!
Da nicht nur sachliche Beschreibungen und Bewertungen zum Zuge kommen, mögen auch Gedankenspiele und Thesen ein wenig zur Abwechselung beitragen.

Was gibst Du mir,
was geb ich Dir,
was können wir uns geben?
Wenn ich auf Partnersuche geh`,
was werde ich erleben?

Ja, was wird abgefordert, z.B. mit knapp 60 Lebensjahren? Dass es inzwischen ein Markt mit enormem Zulauf ist, der seine Berechtigung nicht mehr hinterfragen muss, ist klar. Aber wie „sortiert“ man sich dort ein? Offen, ehrlich, direkt? Oder allmählich… , wenn erst einmal die anderen Qualitäten, auf die man baut, die ersten Hürden genommen haben?

Viele entscheiden sich übrigens für dezent, “Macken” werden an der passenden Stelle untergebracht.
Und der Frage, kann ich mich im besten Fall überhaupt noch neu verlieben, darf man sich selbst die Antwort geben:

Gefühle haben keine Speckröllchen.

Praktischer Weise achtet man auf die Kundenausrichtung:
Z.B. „Elite“ (gesellschaftlicher Status ist wichtig),
„ über 50“ (Altersorientierung) oder „regionale Anbieter“
( Wohnort bzw. in der Nähe).

Der Einstieg, meist kostenfrei (später heißt es dann aber in den meisten Fällen: „Zahlemann und Söhne“ (pro Monat/ Halbjahr/ Jahr etc.) gleicht einer persönlichen Inventur: Profil, Status, Äußeres, Interessen, Vorlieben werden abgefragt, bzw. sind in die Erfassungslisten einzutragen.

Was das im Einzelnen heißt?
Ausbildung, Uniabschluss, akadem. Grad, Beruf, Familienstand, Kinder, Kinderwunsch,… Figur, Größe, Körpergewicht, Augen- und Haarfarbe,…welche Hobbys, Musik, Bücher, Tiere, Sportarten (auch Fitnessgrad), Reiseziele, Essensvorlieben, Trink- und Rauchgewohnheiten, Religion, Sternzeichen… und, und, und!
Dann geht es ins „Eingemachte“: Was ist wichtig für eine erfolgreiche Partnerschaft?
Oh Gott, wenn hier nur stehen dürfte: Eine hohe -SO BIN ICH- Toleranz! Nein, nein, allgemeine Werte, wie, Ehrlichkeit, Offenheit, Vertrauen, gemeinsame Krisenbewältigung (klingt nicht schlecht, oder?),
Zärtlichkeit und Sex (mit oder ohne Bikinitaille?)…!

Ein solider, ansprechender Deckname wird erfunden, wohlausgesuchte Fotos per Klick in die Anlage gegeben, und das Startkapital steht!
Apropo Kapital: Es gibt nicht wenige Krisen geschüttelte Aspiranten unter den Suchenden, was sich unter finanziellem Blickwinkel hinter „Familienstand“/ „Kinderzahl“/ „Beruf“ verbirgt.
Aber auch die Menschen mit Behinderung bzw. starke Raucher, Gewohnheitstrinker, zu große, zu kleine, zu dicke (vielleicht auch zu dünne) Bewerberinnen und Bewerber dürfen sich auf einen schlechten Marktwert einstellen.
Gefragt ist, was dem Zeitgeist und seinen Wünschen entspricht: Fit und vital genug für viele Unternehmungen, Reisen, Hobbys, Wohnen und Leben in Europas Süden (dort hin wird allerdings kein Pflegegeld überwiesen!) oder in Übersee (bis hier hin schafft es auch keine Berufsunfähigkeitsrente), liebevolle und anschmiegsame Partner (ob die sich auf stolze Bäuche freuen?), kreativer Sex ( was immer da auch hinter steckt).
Hier wird schnell klar, Model zu sein, ist kein k.o.- Kriterium. Es gibt bei der Kundenzahl, das darf man nicht übersehen, ja auch genügend Menschen, die sofort positiv `rüberkommen und als „Konkurrenten“ schnell „die Nase vorne haben“.
Da nützt auch keine „Schnellsuche“, keine „Umkreissuche“, keine “Kontaktanfragen- oder Postfachdokumentation”, bzw. Informationen über „Profilaufrufe“ und den Aktivitätsindex.

Haste was, biste was!
Heißt hier:
Haste ein Manko, wirste weggeklickt!
Von all den „Partneranfragen“ oder “Grüßen”, die verschickt werden, kommen die wenigsten mit Interesse an ” Mail- Austauschen”, “mal telefonieren” oder einem Date zurück.

Date!
Steht tatsächlich mal ein Date (Treffen) an, geht es meist in ein nettes Lokal auf neutralem Boden . Hurra! Endlich Stress: Was zieht man an? Wie kommt man hin? Wird etwas gegessen oder nur getrunken?
Den Vorstartzustand halten, beim ersten Mal Einige für unerträglich, danach wird es meist von Mal zu Mal gelassener!
Was aber, wenn kein, aber auch gar kein Sympathiefunke überspringt?
(Dann nervt alles !)

Es empfiehlt sich vor dem Date abzustimmen, dass, wenn die Chemie nun gar nicht stimmt, man nett seinen Kaffee trinkt, noch ein wenig plaudert, und, wie bei einer Mittagspause im Job, sich schließlich mit besten Wünschen verabschiedet.

Resumee:

Ablehnungsvarianten:
Kategorie: Direkte Ablehnung; nett, verbindlich, mit vorgeschobenen Gründen

Kategorie: Erst Zuspruch…“sie sind doch sehr nett…, ihnen sieht man gar nicht an…“; dann Ablehnung: Da gibt`s noch jemand anderen…

Kategorie: Längeres „Ausprobieren“ und dann feststellen:
Man kommt doch nicht zurecht

Kategorie: Beginn einer echten Partnerschaft mit jähem Ende bei einer ersten Krise

Einsicht:
Der Mensch, den Du suchst, kann nie so sein, dass alles, was er Dir geben soll, in ihm schon geboren ist.
Ich geb‘ Dir meine Tränen,
sie woll`n mich nicht mehr seh`n,
ich geb` Dir meine Worte,

ich will sie nicht mehr hör`n.
sei nicht so bescheiden,
nimm beide Gaben an,
und les‘ aus ihrer Tiefe,
was man noch alles kann.
Eingesendet von Dr. Barbara Hammerer

Glesser Bessem

Den Ortseingang von Glessen bezeichnen die Anwohner gerne als „Tor von Bergheim“.

Das stimmt auch, wenn der Reisende aus Richtung Köln kommt.
Ab sofort begrüßt ein bronzenes Kerlchen alle Autofahrer, die den Kreisverkehr am Ortseingang passieren.
Ein Sockel inmitten des Kreisverkehrs verriet schon länger, dass sich dort irgendwann einmal jemand niederlassen würde.

Am Samstag nun wurde der „Glesser Bessem“ feierlich eingeweiht.
Die Glessener haben es bestimmt gemerkt… Schon drei Jahre her…
Und er macht immer noch seine Besen!

Hier geht es zum Artikel von Eva Junggeburth…

Quelle:
Bericht aus der Rundschau-Online, Gesendet von Günter Kirmß,
Dank an Rundschau und an Günter Kirmß, sagt das Seniorenportal Bergheim

 

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Neues aus der Nachbarschaft … Darf es etwas mehr sein?

Als vor ein paar Tagen meine Nachbarn und ich bei einer Tasse Kaffee zusammensaßen, kamen wir auf die Adventszeit und das herannahende Weihnachtsfest zu sprechen. Wir tauschten Erinnerungen aus und sprachen über geplante Geschenkeinkäufe. In diesem Zusammenhang berichtete mir meine Nachbarin von der Entscheidung, die traditionelle vorweihnachtliche Einkaufstour nach Aachen künftig wegfallen zu lassen. Die Enkel seien inzwischen erwachsen und würden sich mehr über ein Geldgeschenk als über die Tüten mit Leckereien von Lindt und Lambertz freuen. Bei der Nennung der bekannten Herstellernamen fiel mir sofort folgende Begebenheit ein.

Es ist schon etliche Jahre her. Ich war seinerzeit noch berufstätig, hatte meist sehr lange, anstrengende Arbeitstage und kaum Zeit, nach Feierabend noch Besorgungen zu machen. Irgendwann in der Adventszeit rief mich morgens auf dem Weg zur Arbeit meine Nachbarin an. Sie berichtete von der geplanten Einkaufsfahrt nach Aachen und erkundigte sich, ob sie mir etwas von Lindt mitbringen solle. Dankbar nahm ich das freundliche Angebot an und bat darum, mir ein paar Kleinigkeiten für drei Weihnachtspäckchen mitzubringen.

Als ich abends bei meiner Rückkehr den Briefkasten leerte, fand ich dort unter anderem einen Zettel vor, auf dem stand „Lindt ist da!“ Ich begab mich kurz in meine Wohnung, um Handtasche, Mantel und Schuhe abzulegen und ging mit meiner Geldbörse zu meinen Nachbarn. Auf mein Klingeln öffnete er mir die Tür und bat mich herein mit den Worten: „Geh‘ durch ins Wohnzimmer. Wir haben unsere Süßigkeiten schon weggeräumt, auf dem Esstisch liegen Deine.“

Ich trat ins Wohnzimmer und wurde blass! Der Esstisch war über und über mit Lebkuchen und Lindt-Süßigkeiten bedeckt. Schnell überschlug ich mein Budget und stellte insgeheim fest, dass für diese Unmenge von Süßigkeiten mein monatliches Haushaltsgeld verbraucht wäre. Ich sah schon im Geiste vor mir, wie ich mich für den Rest des Monats von Lindt- und Lambertz-Produkten ernähren würde. Bevor ich völlig geschockt zusammenbrechen konnte, kam erfreulicherweise meine Nachbarin und meinte, ihr Mann sei mal wieder zu Scherzen aufgelegt.

von Christa Commer

Glessener Advent 2015

8. Weihnachtsmarkt am 28. November 2015

Pia

Aus Pias Atelier im Breuershof

Vereine und Institutionen, Familien und Geschäftsleute aus Glessen laden zu stimmungsvollen Veranstaltungen im Advent ein und verwandeln das ganze Dorf wieder in einen großen Adventskalender. Höhepunkte sind natürlich der 8. Glessener Weihnachtsmarkt am 28. November, das Offene Singen am Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz, die Konzerte, Wanderungen sowie stimmungsvolle Adventsfeiern. Eine besonders schöne Idee: Die Jugendlichen vom „checkpoint“ backen Kuchen und laden für den 17.12. ins Kinder- und Jugendzentrum zum Weihnachtscafé für unsere Glessener Senioren ein.

Der Auftakt am 1.12. findet im Bauernhof Hensen (Im Selch) rund um den festlich geschmückten Baum statt. Die KiTa Rasselbande (Am Sieberath) zeigt ihr Fenster im Rahmen ihres Weihnachtsmarktes zum 40jährigen Jubiläum am 5.12.2015.  Das historische Gut Neuhof (an der L 91 Richtung Oberaußem) öffnet seine Pforten zum Beginn des Weihnachtsbaumverkaufs am 11.12. mit einer großen Krippe und Ponyreiten im Innenhof (Parkplätze stehen vor der Halle zur Verfügung). Der Männergesangverein öffnet am 21.12. sein Adventstürchen zum  weihnachtlich dekorierten Sängerheim an der Brauweilerstraße/Ecke  Am Mühlenteich. Die Sänger wollen mit ihren kölschen Liedern auf das nahe Fest einstimmen und zum Mitsingen animieren.

Alle Termine:

19.11.2015 – 19.00 Uhr – Vorleseabend zur Einstimmung in den Advent Kath. Pfarrbücherei, Pfarrer-Tirtey-Straße – Veranstalter: köb St. Pankratius

21.11.2015 – 13.00 bis 17.00 Uhr – Missionsbasar mit Cafeteria Kath. Pfarrheim, Pfarrer-Tirtey-Straße – Veranstalter: Missionskreis

21.11.2015 – ab 17.00 Uhr – „Gänsekegeln“ Glessener Braustube, Hohe Straße 38 – Veranstalter: Kegelclub „voll drop“

27.11.2015 – 18.00 Uhr – Offenes Singen am Weihnachtsbaum, Theo-Oster-Platz – Veranstalter: Dorfgemeinschaft

28.11.2015 – 14.00 bis 22.00 Uhr – 8. Glessener Weihnachtsmarkt, Dorfplatz an der Pfarrer-Tirtey-Straße – Veranstalter: IG Weihnachtsmarkt

29.11.2015 – 17.00 Uhr – Musik in St. Pankratius – Chorkonzert Kath. Pfarrkirche – Kirchenchor St. Cäcilia, Kinderprojektchor, Flötenensemble

5. und 06.12.2015 – 15.00 Uhr –  kfd-Adventsfeiern,Kath. Pfarrheim, Pfarrer-Tirtey-Straße

05.12.2015 – 15.00 bis 17.00 Uhr – Senioren-Adventsfeier Ev. Gemeindezentrum, Hohe Straße 49

05.12.2015 –19.30 Uhr – Messdiener laden ein zu Glühwein und Würstchen  vor dem Portal der Kath. Pfarrkirche St. Pankratius

06.12.2015 – 10.00 Uhr – Nikolauswanderung zum Nikolausmarkt in Brauweiler ab Feuerwehrgerätehaus – Veranstalter: Eifelverein

13.12.2015 – 10.00 Uhr – Christstollenwanderung mit Picknick und Einkehr ab Feuerwehrgerätehaus – Veranstalter: Eifelverein

13.12.2015 – 17.00 Uhr – 20. „Kölsche Weihnacht“, Kath.Pfarrkirche – Konzert des MGV Glessen in St. Pankratius

17.12.2015 –  17.00 Uhr: Die Jugendlichen vom AWO-Kinder- und Jugendzentrum Checkpoint Am Wierchskamp backen Kuchen und laden ein zum Weihnachtscafé für Senioren

Ausstellungen:

13., 14., 20., 21., 27. und 28.11.2015 – 10.00 bis 18.00 Uhr – „Winterzauber“ Beim Zaunkönig, Hohe Straße 14 – mit Glühwein, Tee und Plätzchen

14., 15., 21. und 22.11.2015 – 12.00 bis 17.00 Uhr – Adventsausstellung Blumen Hoven, Brauweilerstraße 43-45

28., 29.11. und 12., 13.12.2015 – 15.00 bis 20.00 Uhr – Glühwein, Kunst und Gänseschmalz – Pia’s Atelier im Breuershof, Hohe Straße 103

19. und 20.12.2015 – 9.00 bis 18.00 Uhr – Weihnachtsmarkt auf dem Glessener Mühlenhof

Den Flyer mit allen Terminen zum Download: glessener_advent_2015-1

Glockenzauber

Glockenland,

zu unbekannt,

als dass man

davon träumen könnte.

Wo find ich Dich,

ich kenn` Dich nicht,

hab’ ich schon mal

um Dich geworben?

Als Land der Quellen

-zauberhaft-

mit Glanz und Helligkeit

und voller Kraft

Der Klang von Glocken,

Flötenspiel,

Geigen fragen,

was ich will.

Auch das ist reichlich unbekannt:

Feine Töne öffnen mir

zum Glockenschlag das Klangrevier.

Was vehallt und was bleibt da?

Glocken- Zauber: …

wunderbar.

 

von Barbara Hammerer

Gelassenheit

Auch wenn es nach Paris schwerfällt… Seniorenportal Bergheim möchte das Gedicht hier zeigen…

Oh, mein Freund,
wann kommt die Zeit,
ja die, mit der Gelassenheit.

Mal steht sie, wie ein kleiner Zwerg,
zum Greifen nah, auf einem Berg.
Du brauchst nur singend `rauf zu gehen,
ganz oben wirst Du es dann sehen,
der Gipfel der Gelassenheit,
dreht Däumchen mit dem Lauf der Zeit.

Bis erst mal groß und reif geworden.
kümmert sie nicht Deine Sorgen.

Mal zeigt sie sich als gute Fee,
Sternen funkelnd,
nichts tut weh,
dann Rollentausch mit Sündenbabel,
das Spiel des Lebens, nun, wie bei Kain und Abel,
verrückter als bei Dick und Doof,
als Bühne der Max und Moritz- Hof.

Unergründbar, doch bereit bereit,
für der Seele beste Zeit,
beim Schwof mit der Gelassenheit.

Des Rätsels Lösung,
wie nah sind wir dran,
ist, was die Seele alles kann,
sie steht im Mittelpunkt der Zeit,
ja der, mit der Gelassenheit !

Zieh an, oh Seele, dein schönstes Kleid
und tanz, tanze mit der Gelassenheit!


von Barbara Hammerer, Danke

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