Hilfen für Menschen mit Behinderungen

Behindertenbeauftragte der Stadt Bergheim

  • Erstinformation
  • Weitervermittlung an Beratungsstellen und Behindertenvereine
  • nimmt Anregungen und Beschwerden behinderter Menschen entgegen
  • macht in Verwaltung und Politik auf die Belange behinderter Menschen aufmerksam

Die Behindertenbeauftragte der Stadt Bergheim ist Frau Edith Wüllner

Telefon: 02271/89-570
edith-wuellner@bergheim.de

Stadtverwaltung und Kreisverwaltung

Zentrale Anlaufstelle für Auskünfte und Beratungen gibt das Bürgerbüro der
Stadt Bergheim. Ansprechpartner ist Rolf Nellen.

Telefon: 02271/89-222
rolf.nellen@bergheim.de 

Die Fachstelle Älterwerden beschäftigt sich mit den Fragen

Was brauchen ältere Menschen in Bergheim, um sich in ihrer Stadt wohlzufühlen?

Wie wollen ältere Menschen im Alter wohnen?

Welche Möglichkeiten und Angebote sollen geschaffen werden, damit die Lebensqualität erhalten und auch gesteigert werden kann?

Anprechpartnerin ist Jan Schnorrenberg
Telefon 02271/89-209
jan.schnorrenberg@bergheim.de 

Das Sozialamt hilft, wenn das Einkommen nicht ausreicht. Außerdem gibt es Zuschüsse bei häuslicher Pflege oder ergänzend zu Leistungen der Kranken- und Pflegekassen.

Die Abteilung Soziale Hilfen der Stadt Bergheim ist zuständig für

  • Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit
  • Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen
  • Hilfen in anderen Lebenslagen, z.B. Altenhilfe
  • Bestattungskosten bei geringem Einkommen
  • Rentenversicherungsfragen
  • Verlängerung von Schwerbehindertenausweise
  • Wohnungsvermittlung von öffentlich geförderten Wohnungen, z.B. Altenwohnungen
  • Gewährung von Wohngeld
  • Ausstellung von Wohnberechtigungsscheinen

Telefon 02271/89-0

 

Das Sozialamt des Rhein-Erft-Kreises ist zuständig für

  • Hilfe zum Lebensunterhalt in stationären Einrichtungen
  • Hilfe zur Pflege in stationären Einrichtungen
  • Altenhilfe, die im Einzelfall 50,- € übersteigt
  • Eingliederungshilfen für Menschen mit Behinderung
  • Gewährung von Kuren 

Der Rhein-Erft-Kreis ist auch zuständig für Schwerbehindertenangelegenheiten wie die erstmalige Ausstellung eines Schwerbehindertenausweises. An das Gesundheitsamt können sich Menschen mit Behinderungen wenden.

Telefon: 02271/83-0
Internet: www.rhein-erft-kreis.de 

Pflegeberatungsstelle der Stadt Bergheim

Hier erhalten Sie Informationen zum Thema

  • Selbsthilfe- und Angehörigengruppen
  • Vorsorgemöglichkeiten (Vorsorgevollmacht; Betreuungsverfügung; Patientenverfügung)
  • Leistungen der Pflegeversicherung (ambulante und stationäre Pflege; Tages-, Kurzzeit und Verhinderungspflege; Hausnotruf, Essen auf Rädern; Feststellung des Hilfebedarfs; Koordianation der Hilfe unter Einbeziehung des sozialen Umfelds und Freiwilligengruppen).

Ansprechpartnerin ist Frau Eva Brandt-Fischer,

Telefon: 02271/89-525
eva.brandt-fischer@bergheim.de

Krankenkassen und Pflegekassen

Die Beratung ihrer Versicherten ist für die Kranken- und Pflegekassen eine der wesentlichen Aufgaben, beispielsweise zum Thema Pflegebedürftigkeit und den Leistungen der Pflegeversicherung. Neben kostenlosen Infobroschüren geben auch Service-Telefone Auskunft.

Wohlfahrtsverbände in Bergheim

Die Wohlfahrtsverbände bieten ein umfassendes Beratungs- und Hilfeangebot für alle Menschen – unabhängig von Herkunft und Glaubensrichtung. Die Beratung ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht. Die Beratungsstellen informieren über soziale Angebote und Einrichtungen für Senioren mit Hilfe- und Pflegebedarf, betreiben Mahlzeitendienste und einen Hausnotruf.

 
Arbeiterwohlfahrt
Regionalverband Rhein-Erft-Euskirchen e.V.
Zeisstr. 1
50126 Bergheim
Telefon 02271/603-0
Internet: www.awo-rheinerft.de
 
Caritas-Beratungsstelle des CV
für den Rhein-Erft-Kreis e.V.
Kirchstr. 1a
50126 Bergheim
Telefon 02271/992576
 
Der Paritätische Kreisgruppe Rhein-Erft-Kreis
Franz-Hennes-Str. 3
50226 Frechen
Telefon: 02234/18570
 
Deutsches Rotes Kreuz
DRK Kreisverband Rhein-Erft e.V.
Zeppelinstr. 25
50126 Bergheim
Telefon: 02271/606-0
 
Diakonisches Werk der Ev. Kirche
im Rheinland e.V.
Lenaustr. 41
40470 Düsseldorf
Telefon: 0211/6398-0

 

Familienbildungsstätten

Bildung ist keine Frage des Alters. Die Familienbildungsstätten bieten Kurse speziell für ältere Menschen. Das geht über Internetkurse und Dia-Vorträge bis zu Gymnastik und Wandern.

Anton-Heinen-Haus
Kirchstraße 1b, 50126 Bergheim
www.anton-heinen-haus.de

Volkshochschule
Bethlehemer Straße 25, 50126 Bergheim

www.vhs-bergheim.de

Marie-Jucharcz-Bildungswerk der AWO
Zeisstr. 1, 50126 Bergheim

AWO

Kontaktstelle für freiwilliges Engagement und Selbsthilfe

Sie suchen eine sinnvolle Tätigkeit und wollen sich ehrenamtlich engagieren?
Die Kontaktstelle findet für Sie genau das Richtige. Hier finden Sie das passende Angebot, das Ihren Fähigkeiten und Stärken entspricht. Freiwillige werden immer gesucht, beispielsweise in der Arbeit mit Kinder, Jugendlichen und Senioren, im Bereich Sport, Kultur oder Umweltschutz, bei der Begleitung von Migranten, in einem Wohlfahrtsverband oder der Kirche.

Ansprechpartnerin: Christiane Radecki
Telefon: 02271/89-289
E-Mail: christiane.radecki@bergheim.de

Freizeit

_DSC4991Da ist man nach einem erfüllten Berufsleben auf einmal in Rente, die Kinder sind aus dem Haus, und plötzlich hat man ganz viel Zeit. Endlich einmal die Dinge tun, die man immer schon tun wollte: Reisen, sich weiterbilden, lesen, malen, ins Theater gehen. Natürlich macht der Haushalt immer noch Arbeit. Und Hobbies und Ehrenamt startet man auch nicht unbedingt erst im Alter. Die gewonnene Zeit sollte man gut planen, Freundschaften pflegen und neue Kontakte knüpfen. Gemeinsam gegen einsam ist nicht nur das Motto des Netzwerks Bergheim Süd-West. In der Kreisstadt gibt es viele Angebote, die sich gezielt an Senioren wenden – seien es Sport und Kultur oder auch freiwilliges Engagement.
Jeder kann auch selbst aktiv werden und mit Gleichgesinnten ein Projekt auf die Beine stellen. Bergheim bietet dafür spezielle Fördergelder. Ideen und Informationen bietet die Fachstelle Älterwerden.

Welche Freizeitstipps haben Sie?

Suchen Sie vielleicht noch Mitstreiter für Ihren Verein
oder wollen sich ehrenamtlich engagieren?

Welche Hilfen gibt es? Sprechen Sie uns an!

 

Veranstaltungstipps

Interessante Einblicke in neue Bilder vom Altern findet man auch auf der Website zur Ausstellung
 „Neue Bilder vom Alter(n)“.

Infos:

und auch die Bundesregierung nimmt sich dem Thema an.

Infos:

 

Filmtipps

Frau Ella, D 2013, 105 Minuten, Regie: Markus Goller,

Seit Ende Oktober in den Kinos

Der 30-jährige Sascha(Matthias Schweighöfer) landet nach einem Unfall im Krankenhaus. Dort muss sich der Medizinstudent das Zimmer mit der 87-jährigen Ella (der wunderbaren Ruth Maria Kubitschek) teilen, die ihm mächtig auf den Zwirn geht. Doch als er mitbekommt, dass die alte Dame zu einer unnötigen Operation gedrängt wird, flieht er kurzerhand mit Ella aus dem Krankenhaus – und vor seiner Rolle als werdender Papa. Schon bald findet Sascha die alte Schachtel gar nicht mehr so schlecht und fährt mit ihr und seinem WG-Kumpel nach Paris. In Frankreich verliert sich die Spur ihrer Jugendliebe Jason, einem amerikanischen Soldaten. Und während er Ellas alte Liebe zu retten versucht, spinnt sie schon ihre Fäden, um den völlig überforderten Jungspund wieder mit seiner schwangeren Freundin zusammenzubringen. Ein klasse Film über die Liebe und das Leben.

 

Buchtipps

Aus Erfahrung gut

Immer mehr Firmen nutzen das Kapital, das ihnen eine älter werdende Belegschaft bietet. Wie die Älteren die Arbeitswelt erneuern beschreibt die Wirtschaftsjournalistin Margaret Heckel in ihrem Buch „Aus Erfahrung gut“. Flexible Arbeitszeitmodelle und spezielle Qualifizierungsangebote für Ältere müssen dabei ebenso selbstverständlich werden wie die Einrichtung ergonomischer Arbeitsplätze.

Margaret Heckel: Aus Erfahrung gut – Wie die Älteren die Arbeitswelt erneuern. Edition Körber Stiftung, 232 Seiten, 16 Euro.

 

Der Einweihungsweg im Tierkreis

Wie eine Bergheimer Bürgerin den Tierkreis und das Märchen von Rotkäppchen in Ihrem Buch “Der Einweihungsweg im Tierkreis” miteinander verbindet und aus zwei Sichtweisen das Menschenleben mal ganz anders betrachtet.
Das Buch ist Hilfe und Wegweiser.

Margriet Dreyer: Der Einweihungsweg im Tierkreis.  
Astronova Verlag, 236 Seiten, 19,90 Euro


Der Hundertjährige, der verschwand

An seinem hundertsten Geburtstag fasst Allan Karlsson einen folgenschweren Entschluss: Er steigt aus dem Fenster seines Altenheims und verschwindet, während sich der Bürgermeister und die lokale Presse noch auf die große Feier vorbereiten. Sein Weg führt ihn aus dem Stiefmütterchenbeet direkt zum Busbahnhof.
Weil er keine Wechselkleidung und überdies nur Pantoffeln an hat, entschließt er den  Koffer zu klauen, auf den er eigentlich nur kurz aufpassen soll. Dummerweise befinden sich darin 50 Millionen Kronen aus Drogengeschäften, was nicht nur die Polizei an seine Fersen heftet, sondern auch die schwedische Mafia. Zum Glück findet Allan gleichgesinnte Freunde: Julius, den 70-jährigen Gelegenheitsdieb, Imbissbudenbesitzer Benny und die schöne Gunilla mit ihrem Elefanten Sonja.

Eigentlich wäre Allan auch ganz gut allein klargekommen – was seine irrwitzige  Lebensgeschichte beweist. Denn der Hundertjährige hat sich zwar nie für Politik interessiert, geisterte in seinen jungen Jahren trotzdem immer irgendwie zufällig durch die großen historischen Weltereignisse. Dieser urkomische Schelmenroman ist keine Neuerscheinung, aber unbedingt lesenswert. 

Jonas Jonasson: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand. carl’s books, 2011, 416 Seiten, 14,99 Euro.

 

„Liebe auf den letzten Blick“ von Lilli Beck, atb, 288 Seiten, 8.99 Euro

Alter schützt vor Liebe nicht, aber Liebe vor dem Altern. Das hat keine Geringere als die berühmte Modeschöpferin Coco Chanel gesagt. Sie hätte ihren Spaß an Mathilde gehabt, die kurz vor ihrem 60. Geburtstag mit ihren Freundinnen eine WG gründet, um dem Seniorenheim zu entrinnen. Das geht natürlich gründlich schief, und statt in einer Oldie-Idylle finden sich die Vier in einem Mehrgenerationen-Chaos zwischen Hitzewallungen und Haschkeksen wieder. Lilli Beck, Jahrgang 1950, war Model und Schauspielerin, schmückte Strumpfpackungen, LP-Cover und Plakate, bevor sie zu schreiben begann. Augenzwinkernd erzählt sie vom Älterwerden und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Vor Lachfältchen sei gewarnt!

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