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Kentener Sage

Im aktuellen Jahrbuch des Bergheimer Geschichtsvereins hat Astrid Machuj Erzählungen von angsteinflößenden Tieren und Gespenstern zusammengestellt. Eine der bekanntesten: die weiße Frau von Kenten. Die Geschichte berichtet von der Ritterstochter Adelheid, die heimlich ihren Liebsten heiratete. Ihr Vater erstach den Mann im Zorn, warf ihn in die Erft und verstieß seine schwangere Tochter, die zwar noch ihren Sohn gebar, aber vor Kummer starb. Der Sohn diente später einem anderen Ritter – er tötete in einer Fehde seinen Großvater und rächte so, ohne es zu wissen, seine Mutter. Die Kentener Burg verfiel, doch in Nebelnächten soll man immer noch die „weiße Frau“ umherwandeln sehen, die nach ihrem Sohn und ihrem Mann ruft.

Auszug vom Kölner Stadt Anzeiger

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