Hier finden sich Tipps
März 20
Betroffene, Angehörige oder Begleiter von Menschen mit Demenz haben jetzt die Möglichkeit, ihre persönliche Situation mit qualifizierten Berater/-innen ohne Zeitdruck und diskret zu besprechen. Im Rahmen des Projektes „Für Sie ins Quartier“ schickt der Rhein-Erft-Kreis einen mobilen Beratungsbus von Ort zu Ort. Gemeinsam können so individuelle Lösungen für Verbesserungen gefunden werden. Während des Beratungsgesprächs können Menschen mit Demenz von kompetenten freiwilligen Begleitern betreut werden. Sowohl die Beratung als auch das Betreuungsangebot sind kostenlos. Das Beratungsfahrzeug ist natürlich behindertengerecht eingerichtet und auch für Rollstuhlfahrer zugänglich.
In Bergheim macht der Bus Station am Rathaus
(Hubert-Rheinfeld-Platz) und auf dem REWE-Parkplatz in Niederaußem. Donnerstags, alle geraden Wochen, 9-15 Uhr
Mehr Infos und Online-Terminvereinbarung unter www.fuer-sie-ins-quartier.de oder unter
Telefon 0 22 71/83 25 52.
März 11
Die STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM ist eine Bildungs- und Kultureinrichtung der Stadt Bergheim und steht allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.
Sie finden uns im MEDIO.RHEIN.ERFT im Herzen der Bergheimer Innenstadt.
Auf einer Fläche von 1.300 qm bietet die STADT.BIBLIOTHEK eine interessante und freundlich gestaltete Bibliothekslandschaft.
Entdecken Sie unser vielfältiges Angebot virtuell und vor Ort!
Vorlesepaten…
Wenn Sie lesebegeistert sind und der Umgang mit Menschen Ihnen Freude macht, dann ist eine Vorlesepatenschaft für Sie das Richtige.
Weitere Informationen unter:
Andrea Otten
Tel. 02271 89 379
andrea.otten@bergheim.de
März 07
Von Wilfried Abels (Text und Bilder)
Am 11. Februar 2014 habe ich mich bei herrlichem Sonnenschein auf meinen Drahtesel geschwungen. Es sollte nur eine kleine flotte Tour durch die Landschaft „Tagebau Bergheim“, werden. Startpunkt war das „kleine Kapellchen“ (Marienaltar) nahe der Parksauna. An dieser Stelle werden auch Pilger z.B. aus Gustorf empfangen und zur Kirche begleitet.
Aus der „flotten Tour“ sollte sich eine Zwei-Tages-Tour von je ca. 2,5 Stunden entwickeln. Habe nix bereut, ganz im Gegenteil; hat riesig Spaß gemacht.
Wie heißt es so schön: frische Luft hat noch keinem geschadet; erst recht nicht, wenn die Sonne einem entgegenlacht. Bei dieser Runde sind ein paar Bilder entstanden.
Die Weitläufigkeit des ehemaligen Tagebaugebiets lässt sich anhand der Fotos nur erahnen. Für jeden Interessierten lohnt es sich auf jeden Fall, das Gelände zu erkunden.
Rekultivierte Landschaft
Früher stand hier der sogenannte Bethlehemer Wald mit seinem Kloster und dem Ort Fortuna samt Kraftwerk. Sogar ein Casino, der ehemaligen „Brikettfabrik Rheinbraun“ zugehörig, gab es dort. Das alles musste den Kohlebaggern weichen: Kloster Bethlehem wurde 1968 abgerissen, Fortuna erfuhr 1980 seine Umsiedlung. Im Jahr 1984 wurde der Tagebau dann aufgeschlossen. Hunderttausende Kubikmeter Erdreich mussten abgetragen werden, bis dann im gleichen Jahr die Kohleförderung begann. Die Kohleförderung mit den gefräßigen Großgeräten endete 2002. Der Rekultivierungsprozess begann ganz allmählich und kaum merkbar schon 1996.
2010 war es dann soweit: Das „Baggerloch“, mehrere hundert Meter tief und gefühlt unendlich breit und lang, war wieder mit Erdreich gefüllt; die Rekultivierung wurde in 2010 abgeschlossen.
Weitläufige Wanderwege
Langsam, nach und nach, entstanden Wanderwege in alle Richtungen.
Felder wurden angelegt, Sträucher und Bäume angepflanzt. Sogar schwarze Johannisbeersträucher findet man hier. Jetzt lässt sich stundenlang wandern, egal ob „zu Fuß“ oder per Fahrrad. Niederaußem, Oberaußem und Quadrath sind über diese Wege wieder erreichbar. Nach Beginn des Kohleabbaus, also für rund 28-29 Jahre, war dies nicht möglich.
Die rekultivierte Landschaft hat viele Gesichter: Von urig über skurril bis hin zu „schön anzusehen“. Wer glaubt, in ein paar wenigen Stunden alle Wege ablaufen zu können, der täuscht sich ganz gewaltig. Mit jedem Tag der Erkundung entdeckt man eine neue Wandermöglichkeit, immer wieder einen neuen Abzweig. Es lohnt sich wirklich, hier auf Entdeckungsreise zu gehen und die weiten Ausblicke zu genießen.
März 06
Lebensfreude im Alter
„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben“ – Diese Einstellung hat die Glessener Seniorenbegleiterin Ulrike Berens zum Beruf gemacht. Organisationsfähigkeit und soziale Kompetenz waren auch bei ihren früheren Tätigkeiten als Hotelfachfrau und Marketingleiterin in der Computerbranche gefragt. Nach einer bewussten Findungspause hat sich die Mitvierzigerin für einen Berufswechsel entschieden und eine Weiterbildung zur Betreuungsassistentin §87b/45b absolviert.
Die Gründung ihres Unternehmens „Lebensfreude im Alter“ war eine Herzensangelegenheit. „Im Mittelpunkt steht bei mir immer der Mensch und das selbstbestimmte Handeln“, das ist ihre Philosophie. Der Wunsch, sich um Senioren zu kümmern, wurde ihr durch ihre Mutter ans Herz gelegt, mit der sie heute noch viel unternimmt. Der Höhepunkt war eine gemeinsame, rollstuhlgerechte Reise nach Amerika.
Zu ihrem Angebot gehören die individuelle und persönliche Unterstützung von älteren Menschen im Seniorenheim oder zu Hause. Auf dem Stundenplan stehen gemeinsame Spaziergänge und Ausflüge, Bewegungsübungen, Gedächtnistraining und auf Wunsch auch die Regelung persönlicher und organisatorischer Belange. Gesellschaft leistet sie auch gern bei Arzt- oder Friseurbesuchen, Ausstellungen, Konzerten oder anderen Anlässen. Demenzkranke profitieren von kleinen Hilfestellungen beim Essen anreichen, Kochen und Backen, basaler Stimulation, Bewegungsspielen, Vorlesen oder Biografie-Arbeit. Ihre Dienstleistung richtet sich auch an Angehörige, die durch ihren Beruf und den Alltag zu Hause stark eingebunden sind. Wenn man mal nicht da ist, übernimmt sie kompetent und respektvoll auch kurzzeitig die Betreuung. Auch auf den Hund kommen kann man bei der gebürtigen Gelsenkirchenerin: Labrador Marie und Dackel-Biene sind treue Gefährten und bieten Lebensfreude auf vier Pfoten. „Ich glaube daran, dass ein ausgefülltes, soziales und aktives Leben verantwortlich für das allgemeine Wohlbefinden ist – und das gilt für alle Generationen“, meint Ulrike Berens.
Kontakt:
Ulrike Berens
Zur Glessener Höhe 30a
50129 Bergheim/Glessen
Telefon: 02238 / 8 46 82 44
Mobil: 0157 / 85 03 89 04
Mail: info@lebensfreude-imalter.de
Feb. 27
Senioren im Alter von 60 bis 64 Jahren nehmen durchschnittlich zwei bis drei verschiedene Arzneimittel, über Achtzigjährige schlucken sogar vier bis fünf.
Dieser Medikamentenmix ist gefährlich – nicht nur wegen der möglichen Wechselwirkungen, sondern auch weil Leber und Niere die Stoffe nicht mehr so gut abbauen können. Die Folge können Schwindelgefühl, Benommenheit,
Verdauungs- und Schlafprobleme sowie ein erhöhtes Sturzrisiko sein.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine Übersicht herausgegeben, die über 80 für ältere Menschen ungeeignete Arzneimittelsubstanzen auflistet. Einer Studie zufolge nimmt jeder fünfte Patient mindestens ein Medikament aus der sogenannten „PRISCUS-Liste“ ein. Vor allem Frauen werden demnach häufig gefährliche Medikamente verordnet. Besonders problematisch seien starke Schlaf- und Beruhigungsmittel. Um keine Abhängigkeit zu erzeugen, sollten sie grundsätzlich nur über einen kurzen Zeitraum eingenommen werden.
Setzen Sie jedoch vom Arzt verschriebene Medikamente nicht eigenmächtig ab, aber sprechen sie mit ihm über mögliche Alternativen oder eine Verringerung der Dosis. Und von wegen „senile Bettflucht“ – gehen Sie Ihrer Schlaflosigkeit auf den Grund! Ein aktives, erfülltes Leben ist das beste Ruhekissen.
Feb. 18
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und der Verband Wohneigentum fordern die neue Bundesregierung auf, den altersgerechten Umbau durch Zuschüsse zu fördern. Schon jetzt fehlen mindestens 2,5 Millionen barriererarme Wohnungen, Tendenz steigend, warnen die beiden Organisationen. Zuschüsse im Rahmen des KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen“, wären ein erster wichtiger Schritt. Doch leider sind diese anderthalb Jahre nach der Einführung
im Haushalt 2012 schon wieder dem Rotstift zum Opfer gefallen.
Laut der 2011 im Auftrag des Bundesbauministeriums durchgeführten Studie
„Wohnen im Alter“ wird 2030 knapp ein Drittel der Deutschen älter als 65 Jahre sein.
Der Wohnraum hingegen kommt dieser Entwicklung nicht hinterher: Bisher leben deutlich unter zehn Prozent aller Senioren in einigermaßen barrierefreien Haushalten.
Mit dem KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ stehe zwar ein sinnvolles Förderinstrument zur Verfügung, nur sei dieses kreditbasiert und damit wenig für Senioren geeignet.
Menschen im Alter wollen sich ungern mit Schulden belasten oder hätten Schwierigkeiten, ein Darlehen zu erhalten. Deshalb fordern die BAGSO und der Verband Wohneigentum dringend eine Neuauflage der Fördermittel.
Feb. 10
Das Wohnumfeld muss stimmen
Mobilität ist ein Grundbedürfnis und der Wohnstandort dabei Dreh- und Angelpunkt. Wer zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bus und Bahn unterwegs ist, spart Geld, erhöht die eigene Fitness und Selbstständigkeit und schont das Klima. Zu Hause beginnen und enden die meisten Wege. Wer seinen Alltag gut selbstständig erledigen kann, ohne auf das eigene Auto angewiesen zu sein, bleibt länger aktiv, mobil und schont die Umwelt. Wenn Sie einen Umzug planen, sollten Sie deshalb gut auf die Erreichbarkeit Ihrer alltäglichen Ziele achten. Denn was nutzt die beste Wohnung, wenn es in der Nähe kein fußläufig erreichbares Lebensmittelgeschäft gibt oder die nächste Bushaltestelle zu weit entfernt ist?
Sehen Sie sich deshalb bei jeder Wohnungsbesichtigung auch die Umgebung an und fragen Sie bei der Stadt nach Infos für Fußgänger, Radfahrern, Strecken- und Fahrplänen.
Das Projektteam von »Klimaverträglich mobil 60+« (Verkehrsclub Deutschland, Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen und der Deutsche Mieterbund) hat eine Checkliste erarbeitet, auf was Sie bei der Bewertung Ihres Wohnumfeldes achten sollten.
Checkliste zum Herunterladen:
http://60plus.vcd.org/ratgeber.html#c1875
Weitere Infos unter:
Hier finden Sie auch die Kontaktdaten von Mobilitätsberater/-innen vor Ort.
Feb. 06
Mit einer Betreuungsverfügung können Sie bestimmen, wen das Gericht als rechtlichen Betreuer für Sie einsetzen soll – und gegebenenfalls wen nicht.
Sie können auch festlegen, welche Wünsche und Vorgaben befolgt werden sollen
oder ob Sie im Pflegefall zu Hause oder im Heim betreut werden wollen.
Feb. 06
Für den Fall, dass Sie Ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können, sollten Sie rechtzeitig vorsorgen. Mit einer schriftlichen Vorsorgevollmacht können Sie einer Person Ihres Vertrauens die Wahrnehmung Ihrer Interessen für den Fall übertragen, dass Sie es selbst nicht mehr können. Der Bevollmächtigte kann dann stellvertretend für Sie handeln und entscheiden. Das Gericht wird nur eingeschaltet, wenn es zur Kontrolle des Bevollmächtigten erforderlich ist.