Riehler Geschichte: Wiederaufnahme des Riehler Wochenmarktes

Der erste „weiße Wochenmarkt“ nach dem Krieg

Verschiedene Verkaufstände (Quelle: Brokmeier)
Riehler Wochenmarkt heute (Quelle: Brokmeier)

Schon 1930 eröffnete ein Wochenmarkt auf dem Riehler Gürtel. Er musste aber während der Kriegszeit geschlossen werden.

In den ersten Jahren nach dem Krieg blühte allgemein der Schwarzmarkt, so dass an einen geordneten Handel nicht zu denken war. Erst nach der Währungsreform 1948 konnte der „weiße Markt“ in Riehl am 6.7.1948 wieder seinen regulären Betrieb aufnehmen und ist bis heute mittwochs und samstags ein beliebter Einkaufsort.

Hier werden neben Obst und Gemüse auch Blumen, Haushaltswaren, Fleisch und Käse und weitere Waren angeboten.

Bedingt durch den Supermarkt, der täglich – und nicht nur zweimal in der Woche – Frischwaren anbietet, passt der Wochenmarkt sein Angebot an. So ist die Anzahl der Händler geschrumpft und das Warensortiment verändert sich. Man findet heute zum Beispiel einen Tischler auf dem Markt, ein Schuhputzer bietet seine Dienste an und man kann dort Kaffee trinken.

J. Brokmeier

J. Brokmeier

Geboren 1944, wuchs er in den Riehler Heimstätten auf und war dort später in verschiedenen Aufgaben von 1969 bis 2004 tätig.
Seit 1984 sammelt er Ansichtskarten von Köln Riehl und befasst sich mit der Geschichte dieses Ortsteils.
J. Brokmeier

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