Strukturwandel nicht erst seit gestern auf der Agenda!

Das Thema Strukturwandel steht nicht erst seit gestern auf der Agenda der städtischen
Prioritätenliste, vielmehr haben wir die Entwicklung bereits frühzeitig erkannt.
So hat die Kreisstadt Bergheim z.B. mit dem „Kraftraum :terra nova“ gemeinsam mit Elsdorf und
Bedburg ein konkretes Projekt auf den Weg gebracht. Dieses wird über den Förderaufruf
„Unternehmen Revier“ mit 80.000,– Euro gefördert und in der ersten Jahreshälfte 2019
fertiggestellt. Durch den Aufbau einer professionellen Organisationsstruktur, der Durchführung
von Workshops, einer gezielten Ansprache von Investoren sowie der Initiierung konkreter
Leuchtturmprojekte (die bereits in Planung sind) wird der „Kraftraum :terra nova“ die Plattform
für eine Vielzahl weiterer Projekte sein. Auf Basis der vorhandenen planerischen Grundlagen und
der guten Vernetzung in Kooperationen und strategischen Arbeitskreisen wird es entscheidend von
der Vermittlung potentieller Investoren abhängen, dass konkrete Projekte umgesetzt werden.
Hierfür bietet Bergheim als überregional bedeutender Energie- und Technologiestandort
hervorragende Rahmenbedingungen. Hierzu findet bereits am 06.02.2019 ein Termin im
zuständigen Ministerium statt.
Mit den verschiedenen Konzepten wie INSEK Innenstadt und STEK 2035 hat die Kreisstadt
Bergheim zudem bereits konzeptionell den Weg geebnet und die breite Unterstützung in Politik
und Gesellschaft. Dies wird in allen Gesprächen, die künftig mit den übergeordneten Behörden,
Ministerien, Fördergebern zu führen sind, als großer Vorteil gewertet. Im Februar wird bereits ein
Termin bei Frau Ministerin Scharrenbach stattfinden (Bauland an der Schiene), in dem wir z.B.
das innovative Wohnbau-/Gewerbegebiet „FUTURA“ vorstellen werden. Auch hier greifen die
Themen aus STEK und Förderkulissen ineinander.
Im Zuge der S-Bahn Diskussion setze ich mich stark dafür ein, dass dies als Strukturwandel-
Projekt betrachtet und die entsprechenden Gelder hierfür zeitnah bereitgestellt werden. Es müssen
nun Taten folgen! Als Folge einer beschleunigten S-Bahn Umsetzung kann die Kreisstadt
Bergheim zudem bei möglichen Mobilstationen- und Baulandentwicklungen usw. positive
Berücksichtigung finden.
Auch Straßenbaumaßnahmen wie die Ortsumgehung Büsdorf/Fliesteden L 93n, die Ortsumgehung
Bergheim L 361n und die B 477n durch Niederaußem und Rheidt/Hüchelhoven als
„Innovationsachse Rheinisches Revier“ sind wichtige Motoren für das Gelingen des
Strukturwandels. Daher werde ich mich für eine Förderung und schnelle Umsetzung dieser
Straßenprojekte einsetzen. Hierzu kann auch eine mögliche Stadtbahnverlängerung von
Köln/Weiden nach Glessen/Oberaußem zählen.
Wir sind gut aufgestellt, vorbereitet und vernetzt. Nun müssen alle entscheidenden Player in der
Region diese Mammutaufgabe gemeinsam angehen. Es bedarf der Unterstützung Vieler! Im Zuge
der Neuaufstellung des Regionalplans Köln, die man nicht auf die lange Bank schieben darf,
benötigen wir für eine flexible und schnelle Umsetzung vieler Projekte die entsprechenden
Flächen.

Der Bürgermeister
Volker Mießeler
Rats- und Bürgermeisterbüro
Telefon: 02271- 89 449
E-Mail: volker.miesseler@bergheim.de

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