Astro-Tipp Stierzeit

Bald beginnt wieder der Wonne-Monat Mai. Dieser Monat trägt den Namen zu Recht, denn süße Düfte umwehen uns, überall blüht und grünt es. Dieses Natur-Geschehen läuft astrologisch mit dem Stier-Zeichen parallel. In diesem Jahr hat der Stier schon früh am 19. April gegen 18 Uhr begonnen. Der Stier-Mensch hat es auch gerne wonnig, er ist ein Genießer und lässt es sich gern gutgehen. Warum ist der Stier so und wer legt eigentlich fest, dass die Zeichen so sind wie es beschrieben wird? Schauen wir uns die Eigenschaften des Stieres mal genauer an. Man sagt, der Stier sei bodenständig, festhaltend, stur und ansammelnd. Wir finden Erklärungen für diese Eigenschaften in der Natur, die in unsern Breitengrade mit dem Tierkreis parallel läuft. Stier ist die zweite Stufe im Tierkreis, die Pflanzenwelt ist also in seiner zweiten Phase. Die erste Stufe war der Widder, das symbolisch auch das Aufspringen der Samen und der Keimling darstellen. Als nächstes muss dann die Verwurzelung kommen, sonst würde der zarte Keimling davon wehen. Was sollte der Keimling also tun, damit die Wurzeln wachsen können? In die Erde bohren, in Ruhe verharren und aus dem Boden Wasser und Nahrung aufnehmen und schon haben wir die Stier-Eigenschaften gefunden. Der Stier verhält sich ruhig, was er begonnen hat, wird auch beharrlich beendet, außerdem ernährt er sich gerne, denn er ist ein Gourmet und ein Weinkenner. Es gibt wohl kaum ein Stier, der nicht irgendetwas sammelt. Dem Stierzeichen ist die Göttin Venus zugeordnet, sie steht für Fruchtbarkeit, Liebe und Freude, man nennt sie auch die Lust-Göttin. In allen Kulturen finden wir so eine Lustgöttin, Aphrodite, Inanna oder Venus. Bei den Germanen war es die Freya wonach unsere Freitag genannt wurde. In unserer christlichen Kultur haben wir so eine Göttin nicht mehr, Schade. Wir haben zwar Maria aber die war Jungfrau! Kurz gesagt, der Stier-Mensch ist mit der Erde verbunden, denn er ist mit Jungfrau und Steinbock ein Erdzeichen. Goethe hat schon gedichtet, dass in der gesamte Natur Lust und Freude ist.

 

Wenn im Unendlichen dasselbe

Sich wiederholend ewig fließt,

Das tausendfältige Gewölbe

Sich kräftig ineinander schließt,

Strömt Lebenslust aus allen Dingen,

Dem kleinsten wie dem größten Stern,

Und alles Drängen, alles Ringen

Ist ewige Ruh in Gott dem Herrn

 

 

 

In diesem Sinne genießen Sie die Zeit.

 

 

 

 

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