Hast Du viele Ängste?

Hast du viele Ängste?
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Angst drückt sich vielfältig aus: Druck im Nacken, Zittern, kalte Hände, angespannter Kiefer, Herzklopfen, sich wie gelähmt fühlen. Grundsätzlich ist Angst ein wichtiges Instrument unseres Körpers, dass eine Situation gefährlich sein könnte. Sie ist also ein nützliches Gefühl. Ängste können aber zum Problem werden, wenn wir unvernünftig mit ihnen umgehen. Wer z. B. aus Angst nicht zum Zahnarzt geht, bekommt später die Quittung.
Wer Angst vor Peinlichkeiten hat oder vor Konflikten tut sich ebenfalls keinen Gefallen. Ängste zu haben ist völlig normal, wir sollten uns nur klar machen, dass in den wenigsten Fällen, das Befürchtete auch wirklich eintritt. Angst zu spüren, ist etwas vollkommen Alltägliches und je mehr ich dies akzeptiere, desto weniger Macht bekommen meine Ängste über mich. Sonst kann es  zu einem hässlichen Kreislauf kommen: Die Angst vor der Angst kann sich zu einer richtigen Störung ausweiten. Also Verdrängen, Wegschieben, Grübeln, Augen zu und durch sind keine guten Strategien. Besser ist es der Angst zu erlauben da zu sein und darüber nachzudenken. Wenn ich aus Angst vor Spinnen nicht in den Keller gehe, ist das unverhältnismäßig. Wenn ich Höhenangst habe, muss ich keinen Fallschirmsprung machen, aber mit dem Fahrstuhl fahren wäre schon sinnvoll.
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Ich wünsche dir jedenfalls ein entspanntes und vernünftiges Verhältnis zu deinen Ängsten.
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von Helga-Agnes Cubitzki
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