Karneval ganz anders – eben höösch – ganz leise

 

Bereits zum zweiten Mal bot der Museumsverein diese „Nischensitzung“ an.
Astrid Machuj und Peter Orlowski leiteten gekonnt durch den Nachmittag.  Beide waren bestens aufgelegt und spielten sich spontan die Bälle zu. Das  Mundharmonikaorchester der evangelischen Kirchengemeinde Horrem unter der Leitung von Karl Heinz Risch brachte schon von Beginn an mit einem Ostermann-Medley die BERGHEIMAT in Stimmung. Anders als bei anderen Veranstlatungen lieferte Machuj immer den historischen Hintergrund.

„Wenn man es nicht so eng nimmt, ist der kölsche Karneval so alt wie die Stadt selber,“ so Machuj – aber auch über die Entstehung des Bergheimer Karnevals wusste sie viel in bewährt lockerer Form zu erzählen. Peter Orlowski las die Geschichte „Wallfahrt zum Kloster Bethlehem“ von Franz-Josef Nettesheim. In der Pause wurden die Jecken mit Kaffee, Weck, Kuchen und selbstgebackenen Quarkbällchen versorgt. Danach wurde ein Sketch aufgeführt. Hier brillierten Edeltraud Peters, Erika Schnettker und Helga Lipp neben Generaldirektor Mr. Miller, alias Werner Kremer, als sexy Sekretärinnen. Die zum Teil weit über 70 Jahre alten Laiendarsteller sammelten ihre erste Bühnenerfahrung und bekamen großen Beifall. Der Höhepunkt der Sitzung war jedoch der Auftritt des Bergheimer Dreigestirns. Es gibt dieses Jahr gar keins? Von wegen – als alternatives Dreigestirn in historischen Kleidern, die wunderbar zur mittelalterlichen Sonderausstellung passten, zeigten Prinz Florian (Sachse) neben Jungfrau Petra (Peter Orlowski) und Bauer Albin Sachse, begleitet von Prinzenführer Andreas Jeblinski, wieviel Stimmung so ein Dreigestirn verbreiten kann. Karneval in der BERGHEIMAT wird nach diesem Erfolg mit Sicherheit ein Dauerbrenner.

Bilder stammen von Dagmar Sachse!

 

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