Sonntagsdiebe streifen durch Kempen’s Cafés

Gruppenfoto Café am Ring
Petra Zahrt begrüßt die Sonntagsdiebe zum einjährigen Jubiläum

Schon seit einem Jahr treffen sich einmal monatlich, an jedem dritten Sonntag zwischen 20 und 30 alleinstehende Senioren in unterschiedlichen Cafés in Kempen und freuen sich, der sonntäglichen Langeweile entfliehen zu können. Wenn die Familien meist Hand in Hand unterwegs sind, fühlen viele Senioren den Verlust geliebter Menschen an ihrer Seite. Um dieses Gefühl gar nicht erst aufkommen zu lassen, bleiben sie lieber zuhause. Die Sonntagsdiebe ermöglichen es, der gefühlten Ausgangssperre etwas entgegenzusetzen und sich in gemütlicher Atmosphäre zu unterhalten, neue Kontakte zu knüpfen und sich vielleicht sogar für gemeinsame Unternehmungen zu treffen.

Die Idee für die Sonntagsdiebe hatte Petra Zahrt, deren Mutter über Einsamkeit und Langeweile an den Sonntagen klagte. Im Gespräch mit dem Kempener Stadtmarketing, vertreten durch Christoph Dellmans und dem Quartiersentwickler Ingo Behr wurde das Projekt Sonntagsdiebe entwickelt und im letzten März 2017 im nun geschlossenen Burg Café gestartet. Seitdem finden immer wieder neue Gesichter den Weg zu den Sonntagsdieben, genießen die gemütliche Atmosphäre und freuen sich über neue Kontakte.

Die nächsten Termine sind am 15.4.2018, im Café himmlisch, Judenstraße 5 und am 20.5.2018, im Eiscafé Pattavino, Concordienplatz 6. Wir freuen uns mit Ihnen gemeinsam die Zeit zu stehlen… ib

Eva Scheuss von der Rheinische Post schreibt: Sonntagsdiebe stehlen die Einsamkeit

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