Von der Planung bis zum fertigen Haus mit 24 Wohnungen – ein Traum wird wahr

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Exkursion nach Dormagen bringen viele Infos für die eigene Initiative

Die im letzten Oktober entstandene Interessengemeinschaft Wohnen in Kempen, bisher ohne Grundstück und Haus, hat das generationsübergreifende Wohnprojekt NaWoDo in Dormagen besucht. Noch ist das Haus eine Baustelle aber schon im November und Dezember sollen die modernen Wohnungen bezogen werden. Bis dahin ist aber noch viel zu tun berichten die BauherrInnen Christiane Schwedesky, Johannes Thönneßen und Martina Wilke.

Nachdem ein Grundstück von der Stadt Dormagen zugesagt wurde, haben sie sich zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen, zunächst mit 7 Mitgliedern. Von da an ging es ziemlich rasant weiter. Neue Mitglieder wurden gefunden, darunter auch junge Familien mit kleinen Kindern, die gerne von einer intakten Nachbarschaft profitieren möchten, denn gegenseitige Unterstützung wird hier großgeschreiben. „Natürlich hat auch jeder seine eigene Privatsphäre in den individuell gestalteten Wohnungen, aber auf eine anonyme Nachbarschaft hat hier keiner Lust“, sagt Johannes Thönneßen.

Die engagierten Ausführungen der NaWoDolerInnen haben Wirkung auf die Interessengemeinschaft aus Kempen gezeigt, die sich seit neuestem QwiK nennen, zusammengesetzt aus Quartier Wohnen in Kempen. Mit neuem Schwung fahren die QwiKlerinnen zurück nach Kempen und freuen sich auf neue Mitstreiter, die sich auch für eine generationsübergreifende Hausgemeinschaft einsetzen möchten.

Jeden dritten Dienstag, um 18 Uhr treffen sich die potentiellen Häuslebauer im Quartiersbüro Hagelkreuz. Jeder ist herzlich willkommen, Anmeldungen sind nicht erforderlich. Im September findet das Treffen ausnahmsweise nicht am dritten sondern am vierten Dienstag im Monat, den 18.09.2018, um 18 Uhr statt. ib