Gut besucht: Der Markt der Möglichkeiten

Foto Infostand Quartiersprojekt Hagelkreuz
Info-Stand auf dem Markt der Möglichkeiten

Nun schon zum dritten Mal fand der Markt der Möglichkeiten im Kempener Rathaus statt. Mehr als 29 Institutionen hatten sich angesagt, präsentierten ihre Arbeit und warben um Ehrenamtliche, die in vielen unterschiedlichen Aufgabenfeldern aktiv werden können. Das Spektrum reichte von Hilfsorganisationen, Kirchen, Sportvereinen, Jugendarbeit, Flüchtlingshilfe, Umwelt- oder Menschenrechtsorganisationen bis hin zur Freiwilligenarbeit und natürlich der Quartiersentwicklung Hagelkreuz.

Großes Interesse am Quartiersprojekt Hagelkreuz

Der letztgenannte Info-Stand war während der meisten Zeit von interessierten Bürgerinnen und Bürgern belagert, die sich über die neuen und alten Projekte im Hagelkreuz informieren wollten. Die Teilnahme an Freizeit- und Bewegungsaktivitäten, am Oma-Opa-Service, an der Nachbarschaftsplattform nebenan.de und an der Interessengemeinschaft Wohnen in Kempen wurde den Besuchern nahegebracht.

Wie geht es mit dem Quartiersprojekt Hagelkreuz weiter?

Auch die Frage: „Wie soll es denn über den voraussichtlichen Förderzeitraum November 2018 weitergehen?“, wollte beantwortet werden. Allerdings ist hier noch keine belastbare Aussage möglich. Der Ausschuss für Soziales und Senioren (ASS) hat quer durch alle politischen Fraktionen die Bedeutung der Quartiersentwicklung für die Kempener Stadtteile hervorgehoben. Die Quartiersentwicklung soll demnach im Hagelkreuz weitergefördert werden, auch ohne Projektförderung durch Bund und Land. Das Quartiersprojekt Hagelkreuz soll als Blaupause genutzt werden, um die positiven Ergebnisse auch in anderen Quartieren umzusetzen. Wie es konkret weitergeht, wird auf einem Workshop im April 2018 herausgearbeitet.

Persönliche Begegnungen ermöglichen neue Kontakte

Alles in Allem, waren sich die Vertreter der Institutionen und der Besucher einig, war der diesjährige Markt der Möglichkeiten ein voller Erfolg und soll auch in Zukunft wieder durchgeführt werden. Der Austausch von interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie zwischen den Standbetreibern untereinander ermöglicht einen direkten persönlichen Eindruck. Es entstehen neue wertvolle Kontakte und Anknüpfungspunkte für neue ehrenamtliche Projekte. ib

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