Senioren in den Kommunen

Die Seniorenpolitik ist (noch) keine Pflicht-Aufgabe in der Kommune.

Ehrenämter sind gesellschaftlich geachtet. Doch nicht alle sind bekannt. Wer kennt die formale und wichtige Stellung der gewählten Interessenvertretung der Bewohner in den Pflege-und Behinderteneinrichtungen. Gar  die starke gesetzliche Stellung der 

Bewohner(bei)räte 

In den Städten, Kreisen und Kommunen sind die Senioren, nach der Gründung der “Grauen Panter” durch Trude Unruh in verschiedener Art und Weise durch die Parteien und Wohlfahrtsverbände bisher eingebunden.

Seniorenvertreter in den Kommunen

Freigewählte Seniorenvertretungen mit aktiven Bürgern, als Sprachrohr zu den Räten mit Seniorenbüros, finden sich im Ruhrgebiet nur in Dortmund. Je nach Kommune und Parteienzusammensetzung werden Senioren unterschiedlich in die Bürgervertretung eingebunden.  Siehe näheres

Der Seniorenbeirat

nimmt als Unterausschuss des Sozialausschusses des Rates seine Rechte unterschiedlich wahr. Nicht alle Kommunen sind Mitglied bei der Landesseniorenvertretung.    Seniorenbeiräte beteiligen sich auch in dem Landesgremium überwiegend passiv. Die Häufigkeit der örtlichen Sitzungen zeigt die Intensität der Problemwahrnehmung und ist abhängig von der Zusammensetzung der Gremienvertretungen und deren Engagement. Die Seniorenbeiräte sind unterschiedlich organisiert, agieren teilweise ohne eigene Satzung oder Geschäftsordnung, erhalten als Gremienvertreter Sitzungsgelder nach der Gemeindeordnung.  Blickpunkt: “Seniorenbeirat der Stadt Krefeld”

Die Bezirksvertretungen

als eigenständig in Urwahl gewählten Vertretern der Parteien auf unterster kommunalen Ebene, nehmen sie die Anliegen der  Senioren oft nicht als eigenständige Aufgabe wahr. Seniorenbeiräte haben in seltenen Fällen Sitz und Stimme in dem Gremium

Quartiere

können als kleinste Einheit in den Wahlbezirken der Bezirksvertretung und des Rates gesehen werden.

Räte

kümmern sich formal, ein Jahr vor den Kommunalwahlen am 13. September 2020, um die Senioren und beauftragen die Stadtverwaltung vorzubereiten, zu planen und umzusetzen.  Die Grundlagendaten sind oftmals nicht auf den neuesten Stand fortgeschrieben. Die Ratsvorlagen zeigen oft, ob eigenständige Seniorenpolitik der Bürger Vor Ort aufgenommen oder mit einbezogen werden.

Ein Blick in verschiedene Städte ist hilfreich und notwendig. Nur eine abgestimmte Seniorenpolitik im Ruhrgebiet ist sinnvoll und zukunftsweisend. Das notwendige Gremium Ruhrparlament wird zum 13.September 2020 erstmals in Urwahl gewählt.

Für jede Stadt wollen wir die notwendigen Daten und Zahlen aufzeigen. Im Vergleich ergeben sich Unterschiede und dadurch Argumente und Anregungen der Veränderung.

Das Ruhrparlament

Am 13.9.2020 wurde das Ruhrparlament zum ersten Mal nach 100 jährigem Bestehen in Urwahl gewählt. Bisher wurden Mitglieder aus den angeschlossenen Kommunen nach Proporz der Fraktionen entsandt. Allein Parteien und Listenverbindungen konnten sich bei der ersten Wahl beteiligen. Es bleibt zu hoffen, dass die kommunalen Grenzen in der Seniorenpolitik aufgeweicht werden und eine überörtliche Sozial-, Altenhilfeplanung stattfindet. Es wurden 91 Mitglieder gewählt. Das Wahlergebnisse aus den 53 Städten und Gemeinden der Metropole Ruhr. Die SPD kommt auf 29,4 Prozent (29 Sitze), die CDU auf 27,2 Prozent (27 Sitze), die Grünen auf 20,3 Prozent (20 Sitze), die AfD auf 7,1 Prozent (7 Sitze), die Linke auf 4,1 Prozent (4 Sitze) und die FDP auf 3,7 Prozent (4 Sitze).

Nutzen wir die neuen Medien

Digitale Ideen für Sozialraum und Nachbarschaft in der Arbeit für und mit älteren Menschen

  • Nachbarschaften und Nachbarschaftshilfen ermöglichen
  • Organisationen und Initiativen motivieren
  • Sozialraum digital gestalten
  • Zugänge zu digitalen Medien ermöglichen

In den Kommune ist Digitalisierung verschieden fortgeschritten. Durch unsere wöchentlichen Anregungen und Hinweise möchten wir aktuelle Fragen aufgreifen und Punkte der möglichen Umsetzung aufzeigen. Wir sind bestrebt einzelne Kommunen beispielhaft aufzulisten, der Leser möge im Vergleich Unterschiede erkennen. Wir zählen auf Ihre Anregungen.

Für verschiedene Städte zeigen wir beispielhaft Daten und Zahlen auf.

Überblick der Pflegesituation

a)Kreise und b) kreisfreie Städte

zu a)

Bei den Kreisen handelt es sich um kommunale Gebietskörperschaften. In Nordrhein-Westfalen gilt ausschließlich die Bezeichnung “Kreis” und nicht “Landkreis”. Dies hat mit der durch Mittel- und Kleinstädte geprägten Struktur der nordrhein-westfälischen Kreise zu tun. Deshalb hat der Gesetzgeber um 1970 entschieden, von “Kreisen” zu sprechen. Die ordnungsbehördliche Aufsicht über die Pflege ist als WTG-Behörde bei den Kreisverwaltungen angesiedelt.

Kreis Düren

Kleve

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Düsseldorf

Dortmund

Essen

Mülheim

Oberhausen