Pflegesituation in Duisburg, Essen, Mülheim, Oberhausen

Sehr große Unterschiede beim Angebot der Heimplätze. Was nutzen Ansprüche bei fehlenden Tages- und Kurzzeitpflege.

In der Übersicht wurden allgemein zugänglichen Daten 2015 und Dez. 2017 ausgewertet. Demnächst (12.2.2020) folgen aktuelle Werte. Zur Dokumentation werden Werte fortgeschrieben.

Die durch die Pflegekassen anerkannten Pflegebedürftigen zeigen nicht die Antragsteller oder abgelehnten Anträge auf. Es muss von einer Ablehnung von 20 Prozent  und mehr eines Pflegegrades ausgegangen werden, weil die gewichtete Punktzahl von mindestens 12,5 nicht gegeben wird. Es fällt auf, dass innerhalb von zwei Jahren mehr anerkannt Pflegebedürftiger wegen fehlender stationärer Bettplätze zu Hause auch ohne ambulante Unterstützung gepflegt werden müssen. Die stationären Bettplätze nahmen scheinbar dazu noch ab. Dieser Umstand zeigt, dass die WTG-Aufsicht (früher Heimaufsicht) wahrscheinlich zeitliche Belegungsstops ausgesprochen hat. Belege lassen sich nicht finden. Anlass bezogene Prüfungen werden nicht veröffentlicht. Nachfragen in den Ratsgremien wurden nicht gefunden. 

Zum Verständnis der vorgenannten Tabelle wurde für Essen und Oberhausen die Verteilung der anerkannt Pflegebedürftigen ausgewertet. Es fällt die prozentuale Verteilung der Nachbarstädte zwischen ambulant und stationär auf

Essen

Oberhausen

Im Vorgriff die Fortschreibung:

Pflegebedürftige 2017 zu Hause    Der Beitrag folgt am 12.2.2020