November News 2020

#01 Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts

# 02 Behinderten- und Pflege-Pauschbeträge sollen erhöht werden

# 03 Herzschwäche erkennen und behandeln

# 04 Zuschüsse zum Einbruchschutz

#05 Fahrradklima  – Abstimmung

#06 Lockdown der Museen verstärkt Depression und Vereinsamung

#07 Zuschuss für Sehhilfen gefordert

#08 Senioren-Notrufe – Was taugen und wie funktionieren sie?

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# 01 Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts

Im Oktober meldeten wir: Erstmals nach Inkrafttreten vor über 120 Jahren wird das Vormundschafts-, Betreuungs- und Pflegschaftsrecht grundlegend reformiert. Stellungnahme des Deutschen Notarvereins (DNotV) zum Referentenentwurf und der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK). Zwischenzeitlich erfolgte der Referentenentwurf

# 02 Behinderten- und Pflege-Pauschbeträge sollen erhöht werden

Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes zur Erhöhung der Behinderten-Pauschbeträge und zur Anpassung weiterer steuerlicher Regelungen für 2021 beschlossen.

“Die Erhöhung vermeidet in vielen Fällen den aufwändigen Einzelnachweis von Aufwendungen”, schreibt die Bundesregierung zur Begründung in ihrem Gesetzentwurf (BT-Drs. 19/21985 – PDF, 726 KB). Damit könnten die Pauschbeträge ihre Vereinfachungsfunktion auch zukünftig erfüllen, heißt es weiter. Änderungen sind im Einkommensteuergesetz und in der Einkommensteuer-Durchführungsverordnung geplant. Nicht zu verwechseln mit der Ankündigung der Deckelung der Pflegekosten pro Bewohner pro Monat auf 700 €.

# 03 Herzschwäche erkennen und behandeln

Etwa jeder fünfte der über 75-Jährigen hat eine Herzschwäche. Herzschwäche entsteht in den meisten Fällen als Folge anderer Erkrankungen, etwa bei Bluthochdruck oder nach einem Herzinfarkt.

Diese Information richtet sich an Frauen und Männer, die an Herzschwäche erkrankt sind, ihre Angehörigen und andere vertraute Personen. Wenn Sie mehr über Ihre Erkrankung wissen, werden Sie ihr besser begegnen können.

# 04 Zuschüsse zum Einbruchschutz

2019 wurden in der Bundesrepublik Deutschland 87.145 Wohnungseinbrüche registriert. Lediglich 17,4 Prozent der Diebstähle konnten aufgeklärt werden.

Kombinieren Sie Zuschüsse zum Einbruchschutz für Haus-, Wohnungs- und Nebeneingangstüren und Garagentore, Fenster und Fenstertüren und für Gefahrenwarnanlagen mit den Maßnahmen zur Barriere Reduzierung. Die maximal förderfähigen Investitionskosten pro Wohneinheit betragen für Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz 15.000 Euro und für Maßnahmen zur Barriere Reduzierung 50.000 Euro.

<https://nullbarriere.de/nl2042.foerdermittel-einbruchschutz.htm>

#05 Fahrradklima  – Abstimmung

Wir haben den Link zur Abstimmung auf der ersten Seite unten links eingestellt.

Macht Radfahren in Deiner Stadt Spaß oder ist es Stress?

Der Fahrradklima-Test ist eine der größten Befragungen zum Radfahrklima weltweit und wird vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) durchgeführt. Im Jahr 2020 findet die Umfrage zum neunten Mal –  bis zum  30. November statt.

#06 Lockdown der Museen verstärkt Depression und Vereinsamung

GESUNDHEIT DURCH KUNST Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichte 2019 den Bericht »Welche Erkenntnisse gibt es über die Rolle der Künste bei der Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden? In der Bestandsaufnahme« werden die weltweit vorhandenen Erkenntnisse über die Rolle der Künste bei der Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden zusammengefasst dargestellt. In England ergab 2016 eine Studie, dass drei Viertel der über 65-jährigen Kunst und Kultur als wichtig für ihr Wohlbefinden erachten. 69 Prozent der Befragten gaben an, dass die Begegnung mit den Künsten ihre Lebensqualität insgesamt steigert. Dazu die bundesweite Stellungnahme der Museumsdirektoren. Die Pandemie wird uns noch länger begleiten. Eine offene Diskussion ist angebracht. Akzeptanz kann nicht verordnet werden. Maßnahmen müssen nachvollziehbar sein.

Weitere Informationen

#07 Zuschuss für Sehhilfen gefordert

Gesundheits- und Sozialexperten befürworten, dass die Kosten für medizinisch notwendige Brillen wieder in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen werden. Insbesondere sozial schwächere Bevölkerungsgruppen können sich Brillen kaum leisten und sind in ihrer gesellschaftlichen Teilhabe eingeschränkt.

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) erklärte, schlechtes Sehen führe häufig zu einer geringeren sozialen Integration, einer geminderten Lebensqualität und einem niedrigeren sozialökonomischen Status. Zugleich werde das Risiko für weitere Gesundheitsprobleme erhöht, etwa durch Sturzgefahr. Auch Sehhilfen für Versicherte mit weniger hohen Dioptrien-Werten seien für die chancengerechte Teilhabe zwingend erforderlich.

Es bleibt abzuwarten, ob die CDU/CSU/SPD Koalition sich der Meinung der Opposition anschließt und noch vor der Bundestagswahl die 2003 beschlossenen Leistungskürzungen zurückgenommen werden.

#08 Senioren-Notrufe – Was taugen und wie funktionieren sie?

Was, wenn ein Elternteil plötzlich auf sich allein gestellt ist, stürzt oder einen Schlaganfall bekommt und niemand da ist, der in so einem Notfall zumindest Hilfe rufen kann? Dann sollen Notrufsysteme helfen. Doch was taugen die Alarmknöpfe? Wie funktionieren sie? Und welche Alternativen gibt es?  VIDEO

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Waren die Informationen hilfreich, sagen Sie es weiter.  Interessante Hinweise für Senioren, Veranstaltungen etc. , nehmen wir gerne auf. Helfen wir uns mit RAT und TAT  unentgeltlich gegenseitig.

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