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Soziale Gerechtigkeit, das Rückgrat unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts.
- Apotheken werden weniger
- Barrierefreies Bad als Vorsorge oder erst im Pflegefall
- Das Pflegegeld
- Sturzvorbeugung: 6 Tipps
- Pflegelotsenmodell wie in Rheinland-Pfalz
- Bundesbeauftragte für Pflege
- Zu Hause pflegen
Apotheken werden weniger
1995 gab es 21.100 Apotheke vor Ort, Ende 2024 waren es noch 16.600. Können die Online-Apotheken die fehlenden Medikamente und erwarteten Leistungen erbringen?
Bis 2004 verdienten die Apotheken prozentual vom Preis des Medikamentes, seit 13 Jahren pro Packung rezeptpflichtiger Medikamente 8,35 € und 3% vom Einkaufspreis. Die Merz Koalition hat nun 9,50 € versprochen. Dies würden die gesetzlichen Krankenkassen mit einer Milliarde belasten.
Damit eine gute Gesundheitsversorgung auch in Zukunft gewährleistet bleibt, müssen alle vorhandenen Fachkräfte bestmöglich eingesetzt werden – für eine schnelle, kompetente, hochwertige und wohnortnahe Versorgung der Patientinnen und Patienten, bedarf es schnellere Arzneimittelversorgung ohne Umwege. Näheres im Diskussionspapier.
Barrierefreies Bad als Vorsorge oder erst im Pflegefall
Das wichtigste sofort: Austausch einer Badewanne gegen eine niveaugleiche Dusche, dazu rutschhemmende Bodenbeläge.
Ergänzend wird häufig das WC in komfortabler Höhe ausgetauscht mit Warmwasser-Unterdusche und Warmluft-Trocknung. Das Waschbecken und Spiegel sollten im Sitzen nutzbar sein. Barrierefreiheit heißt nicht nur, Wohnungen, Gebäude und Verkehrsanlagen zugänglich zu gestalten; Barrierefreiheit ist ein Erfordernis, das uns alle betrifft – in jedem Alter und jeder Lebenssituation. Die meisten Menschen wünschen sich, auch im Alter und bei Pflegebedürftigkeit zu Hause, im vertrauten Umfeld zu bleiben. Wohnraumanpassungen sind dafür manchmal einfach notwendig.
Gut zu wissen: Barrierefrei, rollstuhlgerecht, behindertengerecht – die Begrifflichkeiten und Modelle auf dem Wohnungsmarkt sind vielfältig. Während der Begriff „barrierefrei“ geschützt und genau definiert ist, sind es die Begriffe „rollstuhlgerecht“ oder „behinderten- oder altengerecht“ nicht.
Das Pflegegeld
in allen Pflegegraden hat trotz nominaler Erhöhungen in 2025 von 4,5% inflationsbereinigt noch 15 Prozent an Wert gegenüber 2017 verloren. Die stationären Einrichtung erhalten ohne Nachweis ihre Wunschentgelte seit 1995. Die zu erwartenden Reform wird weiterhin allein die stationären Einrichtungen sichern, die pflegenden An- und Zugehörigen sind unsichtbar.
2025 und 2026 die nächste Dynamisierung wird frühestens 01.01.2028 sein.
- Pflegegeld in der Häuslichkeit (PG 2–5: 347/599/800/990 € ab 01.01.2025).
- Pflegesachleistungen erhöht (PG 2–5: 796/1.497/1.859/2.299 €).
- Entlastungsbudget 3.539 € ab 01.07.2025 für KZP/VHP (Vorpflegezeit entfällt).
- Pflegehilfsmittel 42 €; Entlastungsbetrag 131 €; keine Anrechnung auf Pflegegeld.
- DiPA 53 € Rahmen, aber bisher keine zugelassenen Anwendungen.
- Ab Pflegegrad 1 und bei jeder Pflegegraderhöhung haben Pflegebedürftige Anspruch auf einen Zuschuss von bis zu 4.180 € für
Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, um die Selbstständigkeit zu fördern oder die Pflege zu erleichtern. Ein Antrag vor Beginn der Maßnahme ist erforderlich.
Sturzvorbeugung: 6 Tipps
Im Alter und bei Pflegebedürftigkeit nimmt das Sturzrisiko zu. Wie können Pflegekräfte Menschen vor einem Sturz und den oft gravierenden Folgen schützen?
Viele Menschen haben Angst zu stürzen. Ihre große Sorge ist, nach einem Sturz im Alter pflegeabhängig zu werden. Denn gerade bei Frakturen am Oberschenkel oder an der Hüfte ist die Mobilität oft langfristig beeinträchtigt. Meist ist ein längerer Klinikaufenthalt notwendig und danach nicht selten der Umzug in ein Pflegeheim.
- Wichtig: Das Sturzrisiko individuell einschätzen
- Mobil, sicher und Stürze vermeiden – 6 Tipps
- Tipp 1: Bewegung fördern
- Tipp 2: Die Umgebung sturzsicher gestalten
- Tipp 3: Hilfsmittel sinnvoll einsetzen
- Tipp 4: Medikation überprüfen
- Tipp 5: Sturzgefährdete Menschen und ihre Angehörigen beraten
- Tipp 6: Erfolgte Stürze analysieren
- Interview: Expertenstandard Sturzprophylaxe
Pflegelotsenmodell wie in Rheinland-Pfalz
Die nordrhein-westfälische SPD fordert feste Ansprechpartner für pflegende Angehörige und Pflegebedürftige. Gesundheitsminister Laumann (CDU) weist die Vorschläge mit Verweis auf fehlende Ressourcen zurück. Über 85% der bereits Pflegebedürftigen müssen bereits in der Häuslichkeit in Großteil davon mit Pflegegrad 5, also mit schwersten Beeinträchtigungen und überwiegend ohne fachliche Unterstützung gepflegt werden.
Pflegelotsen, als feste Ansprechpartner für Pflegebedürftige und Angehörige im Quartier, ausgestattet mit digitalen Akten sollen bei Anträgen beraten und beim oft schwierigen Übergang vom Krankenhaus nach Hause vermitteln. Die Pflegelotsen sollen verhindern, dass Familien im „Bürokratiedschungel“ untergehen und ihnen eine bessere Orientierung in einem komplexen Pflegesystem bieten. Die SPD fordert zudem Qualifizierungs- und Reha-Angebote sowie eine bessere soziale Absicherung für pflegende Angehörige.
Die Kommunalverwaltung als zuverlässiger Ansprechpartner und Koordinator in der Pflege – das fordert der Sozialverband VdK.
Bundesbeauftragte für Pflege
Die CSU-Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler, gelernte Biochemikerin, ist neue Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung. Sie folgt auf die SPD-Politikerin und Altenpflegerin Claudia Moll.
Zu Hause pflegen
Portale zum Gesundheitsschutz pflegender Angehöriger:
https://zuhause-pflegen-nrw.de https://unfallkasse-nrw.de https://sicheres-krankenhaus.de
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Ungewiss ist, wie lange diese Homepage noch online ist. Die neue Firma verlangt ab Sommer 250 € monatlich.
Ein alternativer Umzug unsererseits scheitert bereits an der fehlenden Finanzierung von 50 € monatlich. Bisher ist es uns nicht gelungen, den gemeinnützigen Verein ins Leben zu rufen.
