Klimaveränderung wird für jeden fühl- und sichtbar
Was macht die aktuelle Hitze für Sie/Dich besonders gefährlich, besonders alte Menschen vergessen zu trinken.
Die Hitzewelle Ende Juni 2026 war in Europa mit mehr als 16.000 zusätzlichen Todesfällen verbunden. Lang anhaltende Perioden extremer Hitze können auch bestehende Vorerkrankungen und Leiden verschlimmern.Menschen, die alleine wohnen, sind besonders gefährdet. Einige deutsche Städte haben dieses Risiko erkannt und warnen alte Menschen in Hitzewellen. In Köln gibt es bereits ein Hitzetelefon. Wer sich dort registriert, wird bei hohen Temperaturen angerufen und bekommt Verhaltenstipps.
Steht Europa für Gesundheit und Wohlbefinden? Gesundheit ist nicht nur ein soziales Gut, sondern eine strategische Säule der europäischen Einheit und Widerstandsfähigkeit. Wir brauchen öffentliche Risikokommunikation und Orientierungshilfen. Der europäische Ausschuss für Gesundheitssicherheit (HSC) -Health Security Committee- hat Empfehlungen für Politik und Aktion verabschiedet:Schutz der psychischen Gesundheit vor extremer Hitze. Die Stadt Wien hat einen Hitzeaktionsplan : Für ein cooles Wien der Zukunft
Hitzeschutz in
Bundesländern
7 von 16 Bundesländern in Deutschland besitzen bereits einen landesweiten Hitzeaktionsplan. Dazu gehören unter anderem das Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Brandenburg, Berlin und Thüringen. In den übrigen Bundesländern liegt die Umsetzung von Hitzeschutzmaßnahmen und Hitzeaktionsplänen überwiegend in der Verantwortung der einzelnen Kommunen und Städte.Zur Entwicklung und Umsetzung von Hitzeaktionsplänen informiert der Hitzeservice des Bundesministeriums für Gesundheit.
deutschen Städten und Kreisen
Unfallkassen und Berufsgenossenschaften
Zwischen Konzept und Wirklichkeit
Warum werden die Erlösbringer und Schutzbefohlnen nicht geschützt?
Alte und körperlich schwache Menschen sind besonders belastet.
Schaffen wir die Voraussetzungen, die es uns ermöglicht, auch in Zukunft ein gutes und gesundes Leben zu führen. Fordern wir den Rat in den Gemeinden und Städten. Fragen wird die Bewerber für den Landtag nach ihrem Engagement. Rufen nach dem Staat ist müßig, wenn wir die Augen und Ohren verschließen.
Kommunale Hitzeaktionspläne – Austausch und Vernetzung Bayern
Empathie ist kein Kuschelfaktor, sie ist ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor!
Der gesundheitliche Krisenfall darf nicht länger als individuelles Problem betrachtet werden. Das ist gefährlich für die Demokratie. Ohnmacht ist die Zutat für die AfD.
Schon bald entscheidet der Bundestag über den Haushalt und damit über Geld für Klima- und Hitzeschutz. Auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, fordert der Verein GermanZero von Finanzminister Klingbeil: Keine Kürzungen beim Klimaschutz – Hitze-Sofortprogramm jetzt!
Fordern wir sofortige Maßnahmen von der Bundesregierung:
- Keine Zweckentfremdung der Klima-Milliarden
- 2 Milliarden Euro zusätzlich für Wärme- und Kältepumpen
- ein Hitze-Sofortprogramm in Höhe von 5 Milliarden Euro
Wer Hitzetote ernst nimmt, muss jetzt konsequenten Klimaschutz liefern und Menschen sofort besser schützen!
Hitze ist eine Realität des Sommers, keine neuartige Bedrohung.
Wenig bis nicht erforscht ist, wie Pillen den Körper bei Hitze sabotieren. Gerade Senioren nehmen oft einen Pillenmix. Ärzte können jetzt eine digitale Klima-Toolbox abrufen, die sie dabei unterstützen soll, ihre Praxen auf klimabedingte Gesundheitsrisiken vorzubereiten. Eine Hitzetabelle ermöglicht einen Überblick über Medikamentenanpassungen im Sommer. Informieren Sie sich ebenfalls.
Mach mit!
Unterzeichne jetzt für Hitzeschutz!
Mit dieser Einführung wollen wir den Seniorenvertretungen in den Parteien und den Gremien den nowendigen Einstieg in die Diskussion ermöglichen.
Sie sollten argumentieren, dass Hitze ein für die Bevölkerung relevantes Gesundheitsproblem und ein Hitzeaktionsplan ein wirksames und grundsätzlich machbares Instrument ist, um hitzebedingte Erkrankungen und mögliche Todesfälle zu reduzieren. Mit aussagekräftigen und gut verständlichen Karten und Abbildungen sollten Sie verdeutlichen, in welchen Stadtquartieren und Bereichen Ihrer Kommune die Hitzebelastung besonders hoch ist.
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Weitere Argumente:
Was tun, wenn Heimbetreiber sich nicht um Hitzeschutz kümmern?

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz fordert, Hitze als Todesursache auf Totenscheinen zu vermerken. Ihr Vorstand Eugen Brysch verlangte Mitte August zudem, festzuhalten, ob ein Hitzetod im Krankenhaus, in einem Pflegeheim oder zu Hause eingetreten ist. Damit soll genauer sichtbar werden, wo Menschen während Hitzeperioden besonders gefährdet sind.
Unterstützung für eine genauere Erfassung kommt aus der Intensivmedizin. Uwe Janssens, medizinischer Geschäftsführer der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), hält die RKI-Schätzung für zu niedrig. Er geht davon aus, dass es mehrere Tausend weitere Todesfälle geben könnte. Viele Fälle würden seiner Einschätzung nach nicht als hitzebedingt erkannt, weil auf Todesbescheinigungen beispielsweise Organversagen vermerkt werde.
https://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/ku_beratung/gesundheit/klimawandel/klimawandel.html
In Frankreich geben Postboten Tipp gegen die Hitze
In Deutschland ist sich die Regierungskoalition (SPD/CDU/CSU) uneins, ob die Anpassung an den Klimawandel ähnlich wie in Frankreich stärker zentralisiert werden soll oder nicht. Mitte August forderte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD), die „Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung“ ins Grundgesetz aufzunehmen. Damit könnten größere Handlungsmöglichkeiten für den Bund gesichert werden. Schneider nahm in diesem Punkt eine Forderung des Sozialverbandes VdK und des Städtetages auf. Doch Unionsvertreter sind skeptisch, weil sie eine Beschneidung der Kompetenzen der Bundesländer befürchten.
Das Beispiel Frankreichs zeigt mit Blick auf besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen, wie eingespielte Abläufe beim Hitzeschutz landesweit greifen können. So verteilen Postboten in diesen Wochen nicht nur Briefe, sondern geben im Bedarfsfall nebenbei auch Tipps, wie man Fenster in aufgeheizten Wohnungen besser abdunkeln kann. Der Grund: Nicht alle, die es eigentlich nötig hätten, lassen sich in die kommunalen Hitze-Register eintragen.
Bremen versagt beim Klimaschutz: Deutsche Umwelthilfe reicht Klimaklage ein
Emissionen des Landes Bremen sinken zu langsam: Statt der gesetzlichen Vorgabe zur CO2-Minderung um 60 Prozent wird bis 2030 lediglich eine Minderung von 40 bis 45 Prozent erwartet
Bremer Senat ignoriert Fristen für Klimaschutzbericht und zusätzlichen Maßnahmenkatalog – DUH reicht Klage beim Oberverwaltungsgericht in Bremen ein.
DUH fordert Bremer Senat auf, konkrete, wirksame und quantifizierte Klimaschutzmaßnahmen vorzulegen Text