Zeitzeugenbesuch am 15.01.2019 in der GE Mülheim-Saarn

Da meine Mitstreiterin leider krankheitsbedingt ausfiel,  hatte ich 1, 5 Stunden Zeit, aus meiner Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus zu erzählen. Meine Erzählungen habe ich mit vielen, zum Teil nicht sehr schönen Bildern, die ich zu Demonstrationszwecken durch die Reihen der insgesamt 24 Schüler einer elften Klasse laufen ließ, begleitet. Meine Zuhörerinnen und Zuhörer hatten sich schon intensiv auf das vereinbarte Thema vorbereitet, nämlich wie man zu dieser Zeit als Schüler aufwuchs und wie ich am Ende des Krieges auf mich allein gestellt war. Sie schrieben während meiner Erzählungen fleißig mit. Um Zwischenfrage hatte ich vorher gebeten, wovon sie reichlich Gebrauch machten. So kam ein gutes Gespräch zustande. Wir hätten gern noch eine Stunde länger miteinander gesprochen, aber es tönte der Pausengong.

Horst Rübenkamp im März 2015

Ich musste feststellen, dass das Thema Nationalsozialismus mit sehr viel Aufmerksamkeit behandelt wurde. Ich gewann gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern sowie dem begleitenden Lehrer den Eindruck, dass alle sehr zufrieden waren. Der Lehrer  betonte,  dass man dieses Thema mit einer anderen Klasse vielleicht mal wiederholen könnte.

Zum Schluss wurden noch Fotos gemacht, und ich verabschiedete mich nach dieser gelungenen Veranstaltung.

Letzte Artikel von Horst Rübenkamp (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar