Die Bunker-Weihnachten meiner Kindheit

Frau Storks, Jg 1939 Weihnachten 1943 Ich war schon 4 Jahre alt und wir lebten wegen der vielen Bombenangriffe eigentlich nur noch im Bunker. Dann kam die Nachricht: Wer wollte, durfte an Weihnachten auf eigene Gefahr nach Hause gehen. Es waren traurige Weihnachten, weil mein Vater fehlte. Aber die Großeltern waren da und haben auch Essen mitgebracht. „Essen“ war damals …

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Dresdner Stolle

Brigitte Block im Dezember 2012 Es war im Kriegsjahr 1944, Weihnachten. Wir waren 9 Mädchen, alle 17 Jahre alt, und hatten in Beelitz bei Berlin den Befehl in der „Stellung 9648“ den Scheinwerfer zu bedienen. Heimaturlaub gab es nicht. Jede Woche aber fuhr ich mit einem Bauern in seinem Pferdegespann zu einem Ort, um unsere „Essensrationen“ und die „Feldpost“ abzuholen. …

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Weihnachten nach der Flucht

Wir sind von Pommern nach Schleswig-Holstein geflohen. Dort landeten wir auf einem Gut, welches einem Herzog gehörte. Untergebracht waren wir in einem Zimmer, die Ausstattung war eher primitiv. Z. B. hatten wir eine Waschschüssel, in der wuschen wir nicht nur, sondern es wurde darin auch die Wäsche gewaschen, und sie wurde auch zum Gemüseputzen gebraucht. Es gab nicht mehr. Das …

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Eine weihnachtliche Schlittenfahrt der besonderen Art

1935 Als ich vor einigen Tagen unter Corona-Bedingungen bei REWE an den Auslagen mit Milchprodukten vorbei schlenderte, entdeckte ich ein Regal gefüllt mit Schweineschmalzbechern. Da traten plötzlich Erinnerungen aus meiner Kindheit auf, die im positiven Sinne mit Schmalz zu tun hatten.  Es muss 1935 gewesen sein, also zu einer Zeit, als die Winter in unserer Region noch “weiße Weihnachten“ bescherten. …

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Heilig Abend, in Gmunden am Traunsee

Weihnachten 1967/68 Der Schnee lag für diese Gegend ganz ungewöhnlich bis ins Tal. Ich, als junger Student, war natürlich daheim im Kreise der Familie. Bescherung wie üblich 20-21 Uhr, dann im Wohnzimmer zur festlich gedeckten Weihnachtstafel, ca. 8 Personen. So um 22 Uhr klingelt es an der Haustür. Ganz ungewöhnlich an solch einem Abend. Ich öffne die Tür. Draußen steht …

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Ein Heiliger Abend, an dem alles schief lief

In der zweiten Oktoberhälfte 1979 schlugen wir als frisch verheiratetes Ehepaar in Buenos Aires auf. Wir hatten ein kleines Häuschen in einem Vorort gemietet. Das Haus war praktisch leer, wir schliefen auf einer Schaumgummi-Matratze am Boden, die Küche funktionierte allerdings. Das war alles kein Problem, denn bald sollte unser Umzugscontainer eintreffen mit IKEA-Möbeln, Bekleidung, Büchern und natürlich auch dem ganzen …

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