Eltern und Schwestern

Vater

Vater von Horst Rübenkamp, 1940

Meine Eltern waren nicht sonderlich reich, aber sie hatten ihr gutes Auskommen, wir wurden immer satt, und wir lebten in einer angenehmen Wohnung in Essen-West. Mein Vater heiratete nach dem Tod meiner leiblichen Mutter ihre jüngste Schwester Selma, meine Tante, die nunmehr meine (Stief-)Mutter wurde. Der Altersunterschied  des Paares betrug elf Jahre.

Mein Vater ging einer geregelten Arbeit nach, er war von Beruf Bergmann und war bis 1940 in Essen-West auf der Zeche Hagenbeck. Dann hat er bei einer Schachtbaufirma angefangen und führte diese Arbeiten in Hindenburg/Oberschlesien aus; er hat auch in Katowicy (schlesisch, heute: Katowice) und Mährisch-Ostrau (heute Ostrava in Tschechien) Schächte abgeteuft.. Er kam nur alle paar Monate nach Hause. Einer Partei war er nicht zugehörig.

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Kriegsende als Jugendlicher

Es war schon Mitte Januar 1945, als die Arbeitsdienstzeit zu Ende ging. Horst Heckmann hoffte immer noch inständig, am 2.  Februar in Glücksburg auf der Padua antreten zu können; schließlich hielt er noch immer die Anheuerungsbestätigung in Händen. Jeder in der Abteilung hatte sie schon gesehen. Die Koffer gepackt standen alle Arbeitsdienstleute auf dem Appellplatz und warteten auf die Verabschiedung in …

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